Sinkende Strompreise und wachsende Sicherheit im Haus

Jede Menge Neues bringt das Jahr 2015 auch für Verbraucher rund um Wohnung und Haus. Mehr Freiheit gibt es für Autofahrer, die an ihrem Nummernschild hängen.

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62 Cent statt bisher 60 Cent kostet künftig die Marke für einen Standardbrief.  Foto: 

Strompreise: Die Ökostromumlage sinkt von 1. Januar 2015 an erstmals leicht, und zwar auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde. Anfang 2014 war sie um fast einen Cent auf 6,24 Cent gestiegen. Verschiedene Stromanbieter geben außerdem die reduzierten Preise an der Strombörse in Leipzig an ihre Kunden weiter.

Mietpreisbremse: In besonders nachgefragten Wohngegenden dürfen Altbauwohnungen bei Neuvermietungen nur noch maximal zehn Prozent teurer sein als die ortsübliche Vergleichsmiete. Ausgenommen sind Erstvermietungen und umfassend modernisierte Wohnungen. Für den Makler soll künftig gelten: Wer ihn bestellt, zahlt auch die Provision, meist also der Vermieter. Bundestag und Bundesrat müssen das jedoch erst noch beschließen.

Heizung: Öl- und Gaskessel, die älter als 30 Jahre sind, müssen durch neue Kessel ersetzt werden. Das gilt nicht für effiziente Brennwert- und Niedertemperaturkessel sowie für Heizkessel in selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern.

Rauchmelder: In Baden-Württemberg müssen von 1. Januar 2015 an in allen Gebäuden Rauchmelder installiert sein, und zwar in allen Schlafräumen einschließlich Kinder- und Gästezimmern sowie auf Rettungswegen wie Fluren und Treppen. Für den Einbau ist der Eigentümer des Gebäudes oder der Wohnung verantwortlich, für die Wartung und die Sicherstellung eines einwandfreien Betriebs hingegen der Mieter.

Elektrogeräte: Künftig müssen auch Dunstabzugshauben in Küchen ein Energielabel tragen, zunächst mit den Effizienzklassen A bis G. Für Backöfen gelten die neuen Effizienzklassen A+++ bis D. Für neue privat genutzte Kaffeemaschinen ist vorgeschrieben, dass sie sich bei Isolierkannen spätestens nach fünf Minuten abschalten, bei einer Glaskanne nach 40 Minuten. Das EU-Energielabel wird auch beim Onlinekauf Pflicht. Auto: Die Kfz-Nummer kann künftig beim Umzug an einen anderen Wohnort mitgenommen werden. Wer etwa von Tübingen nach Stuttgart zieht, darf sein TÜ-Nummernschild behalten. Die Höhe der Kfz-Versicherung richtet sich weiter nach dem Wohnort des Fahrers.

Porto: Die Deutsche Post erhöht das Porto für den Standardbrief um zwei auf 62 Cent. Der Kompaktbrief bis 50 Gramm wird mit 85 Cent fünf Cent billiger. Der Standardbrief und die Postkarte ins Ausland kosten statt 75 Cent künftig 80 Cent.

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