Schwere Tage für Golfstar Tiger Woods

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epa04864107 Tiger Woods of the USA during a press conference at Robert Trent Jones Golf Club in Gainesville, Virginia, USA, 28 July 2015. The Quicken Loans National runs 30 July-02 August. EPA/SHAWN THEW +++(c) dpa - Bildfunk+++ |  Foto: 

Weltverbesserer haben es derzeit nicht leicht – und als genügten all die schlechten Nachrichten nicht, wird jetzt auch noch Tiger Woods zur Kasse gebeten. Ganze 250 Dollar muss der Stern am Golfhimmel abtreten. Auf die Trinkflut folgt der Sinkflug! Denn Woods hat rücksichtsloses Fahren gestanden. Ende Mai wurde er frühmorgens schlafend und unter Medikamenteneinfluss im Auto aufgegriffen. Da hat wohl einer eine durchzechte Nacht hinter sich gehabt.

Ein Jahr Bewährung mit Auflagen fürs Partymachen? Kein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Und dann auch noch die Bürden: Der arme Kerl muss ein ganzes Jahr lang auf Alkohol und nicht verschriebene Medikamente verzichten. Naja, bei der horrenden Geldstrafe ist wohl eh erst einmal kein Champagner drin, also sei’s drum! Wobei der Multimillionär Woods ja kein schwäbischer Sparfuchs ist. Vielleicht macht der Geldtiger sogar ein Milliönchen locker und besticht die Ärzte. Ach, Blödsinn! In Zeiten der Krise sollte man ans Gute im Menschen glauben. Da hat der Tiger sicher nur mal mit den Zähnen gefletscht. Das Kätzchen will eigentlich nur spielen. Immerhin: Auch Woods muss die Welt ein bisschen verbessern. 50 Stunden gemeinnützige Arbeit soll er leisten. Wie wär’s denn, wenn Sie, Herr Woods, armen Menschen Golfspielen beibringen, anstatt beschwipst und vollgedröhnt durch die Nacht zu tigern?

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