Schäuble setzt sich durch bei Euro-Brandmauer

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Die Euro-Zone bekommt einen deutlich höheren Schutzwall gegen die seit mehr als zwei Jahren grassierende Schuldenkrise. Mit einer "Brandmauer" von insgesamt 800 Milliarden Euro wollen die Euro-Länder eine weitere Eskalation verhindern. Damit hat Deutschland den Streit um die Höhe des Schutzwalls gewonnen - der Verlierer ist Frankreich. Das hatte eine Ausweitung der Euro-Rettungssysteme auf insgesamt eine Billion Euro verlangt. Die Euro-Zone verspricht sich davon ein Signal in Richtung der Finanzmärkte, die seit mehr als zwei Jahren von immer wieder neuen Problemfällen im Euro-Land in Aufruhr versetzt wurden. Die Summe von 800 Milliarden Euro enthält 500 Milliarden Euro an "frischer Ausleihkapazität", die über den neuen permanenten Rettungsschirm ESM für mögliche neue Krisenfälle in der Eurozone zur Verfügung gestellt werden können. Zusätzliche 100 Milliarden Euro an bereits ausgezahlten Mitteln entfallen auf bilaterale Hilfskredite an Griechenland und Hilfsgelder aus EU-Töpfen. Mit weiteren rund 200 Milliarden Euro schlagen die bereits angeschobenen Programme für die drei Krisenländer in der Gesamtsumme zu Buche. Das sind Mittel, die der bisherige Rettungsschirm EFSF schon verplant, aber noch nicht gezahlt hat.

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