Ruzica: Sturmtief war keine Jeckin

Von Westen rauschte sie heran und ihr Kostüm war - wie es sich für ein waschechtes Tief gehört - nass und sturmgebraust.

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"Ruzica" machte so manchem närrischen Treiben den Garaus.  Foto: 

Trotzdem hätte es "Ruzica" nie zu derartiger Publicity gebracht, wäre sie nicht just pünktlich am Rosenmontag angekommen, um die Narren zu narren und über Deutschland zu fegen.

Da hatte "Ruzica" schon ihren ganz eigenen Faschingsumzug hinter sich: Über Neufundland wurde sie geboren und zog alsbald schon über den Atlantik in Richtung Schottland und die Nordsee hinweg. Und das alles nur, um sich als Schreckgespenst für die rheinischen Jecken zu verkleiden: Wie hat man sich dort angesichts ihrer ruppigen Erscheinung gefürchtet - und einige Umzüge rasch abgesagt.

Entsprechend groß war auch der Ärger der Narren - manche witterten gar Verschwörung und twitterten vom "Lügenwetter". Doch die Bilanz der Wetterdienste über die wirbelnde Holde mit dem kroatischen Namen, der übersetzt ganz poetisch-zahm "Röschen" bedeutet, stellte dem Sturmtief ein gutes Arbeitszeugnis aus: Windstärke zehn in Trier und Düsseldorf - und auch in Mainz wurde man mit fast 80 Kilometern pro Stunde ordentlich von ihr geföhnt. Nein, "Ruzica" war wahrlich keine Karnevalsfreundin - und die Absagen richtig.

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