Ringen um Schlecker-Hilfe

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Die von Kündigung bedrohten 11 000 Mitarbeiter der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker können auf eine Transfergesellschaft hoffen. Bis gestern Abend haben sich elf der 16 Bundesländer bereit erklärt, die Bürgschaft für den dafür notwendigen staatlichen KfW-Kredit von 71 Millionen Euro mitzutragen. Für das Zustandekommen müsste den bisherigen Plänen zufolge aber Einstimmigkeit herrschen.

Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) zeigte sich zuversichtlich, dass die Bürgschaften zu stemmen seien. Heute berät der Wirtschafts- und Finanzausschuss des Landtags darüber, ob das Land als Bürge in Vorleistung geht, damit das Geld rasch fließen kann. Eine skeptische Risikoanalyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse- coopers hatte zunächst für Unsicherheit gesorgt. SPD und Grüne setzen sich dennoch für eine Bürgschaft ein.

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Themenschwerpunkt

Die Schlecker-Pleite

2012 meldete Schlecker, Europas ehemals größte Drogeriemarktkette, Insolvenz an. Damals hatte Schlecker noch 7000 Filialen und etwa 30.000 Mitarbeiter.

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