Regierung will Bundeswehr-Soldaten besser bezahlen

Die Bundeswehr leidet unter Fachkräftemangel. Das Verteidigungsministerium will deshalb den Sold erhöhen, damit die Truppe am Arbeitsmarkt wettbewerbsfähiger wird.

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Soldaten marschieren in der Grundausbildung.  Foto: 

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will den Fachkräftemangel bei der Bundeswehr mit besserer Bezahlung beheben. Diese Forderung wird in einem „Bericht über eine wettbewerbsfähige Gehaltsstruktur in der Bundeswehr“ erhoben, der sich laut „Wirtschaftswoche“ derzeit in der Endabstimmung befindet und anschließend dem Parlament vorgelegt werden soll. Vor allem IT-Spezialisten, medizinisches Personal und Ingenieure werden dringend gesucht. Die Gehaltsaufstockung solle in der nächsten Legislaturperiode erfolgen, berichtet das Magazin.

So wird dem Parlament vorgeschlagen, Verpflichtungsprämien, Personalbindungszuschläge und Zulagen auszuweiten. Unter anderem wird als notwendig erachtet, die Auslandszuschläge einem größeren Kreis zu gewähren. Vorauskommandos in Krisengebieten gingen bislang leer aus, heißt es in einer Stellungnahme des Verteidigungsministeriums vom Juni dieses Jahres. Hierfür sei eine Änderung des Bundesbesoldungsgesetzes erforderlich. Auch die Prämien für das Kommando Spezialkräfte (KSK) sollen erhöht werden. Es leidet unter gravierenden Nachwuchsproblemen. Ein Ministeriumssprecher  erklärte, dass noch eine Ressortabstimmung innerhalb der Bundesregierung erfolgen müsse. Hintergrund dafür ist, dass eine Aufstockung der Soldatengehälter und Zulagen auch Folgen für rund 80.000 Zollbeamte und Bundespolizisten hätte.

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