PRESSESTIMMEN: Ein starkes Stück Freiheit

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"Nordwest-Zeitung" (Oldenburg):

Gauck sucht nicht den Konsens um jeden Preis, sondern möchte dazu anstiften. Dass er dabei weder Tabus noch Denkverbote akzeptiert, wird in der Bevölkerung hohe Zustimmung auslösen. Und im Politbetrieb Berlin zuweilen auf Skepsis stoßen.

"Badische Neueste Nachrichten" (Karlsruhe):

Der schon inflationär zu vernehmende Ton neumodischer Politikverachtung, die fatale Neigung vieler Deutscher, Politik für ein verachtenswertes Geschäft zu halten, aber erstaunlicherweise alles von den Politikern zu erwarten, findet bei diesem Bundespräsidenten nicht das geringste Verständnis.

"Saarbrücker Zeitung":

Viele Medien waren sehr schnell bei der Hand, Christian Wulff als "falschen" Präsidenten abzustempeln. Jetzt sind sie ebenso fix dabei, den Nachfolger voreilig in den Himmel zu heben. Das ist schlechter Stil und unfair - beiden gegenüber. Gauck braucht noch etwas Zeit, um sich in die neue Rolle als Übervater der Nation einzugewöhnen.

"Südkurier" (Konstanz):

Joachim Gauck wird man zuhören. Was er sagt, wird nicht jedem gefallen. Vor allem nicht der Regierung, die sich an einen gewöhnen muss, der sich im Wortsinne unabhängig fühlt. An seine weitere Karriere muss Gauck nicht mehr denken. 72 Lebensjahre sind ein starkes Stück Freiheit.

"Hessische/Niedersächsische Allgemeine" (Kassel):

Wenn es diesem Deutschland an etwas mangelt, dann an Sinnstiftung, an Orientierung und gelassenem Selbstbewusstsein. Gauck füllt diese Lücke. Mit seinen 72 Jahren ist er genau der richtige Mann zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.

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