Polizei ermittelt wegen Hitlergruß bei Neonazi-Konzert

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  • Fahnen der rechten Szene beim Neonazi-Konzert in Themar. Foto: Bodo Schackow 1/7
    Fahnen der rechten Szene beim Neonazi-Konzert in Themar. Foto: Bodo Schackow Foto: 
  • Polizeieinsatz vor dem Konzertgelände in Themar. Foto: Bodo Schackow 2/7
    Polizeieinsatz vor dem Konzertgelände in Themar. Foto: Bodo Schackow Foto: 
  • Anhänger der rechten Szene gehen zu einem Neonazi-Konzert in Südthüringen. Foto: Bodo Schackow/Archiv 3/7
    Anhänger der rechten Szene gehen zu einem Neonazi-Konzert in Südthüringen. Foto: Bodo Schackow/Archiv Foto: 
  • Banner mit der Aufschrift „Südthüringen bleibt deutsch“ in Themar. 2015 lag der Ausländeranteil in Thüringen bei 3,8 Prozent. Foto: Martin Schutt 4/7
    Banner mit der Aufschrift „Südthüringen bleibt deutsch“ in Themar. 2015 lag der Ausländeranteil in Thüringen bei 3,8 Prozent. Foto: Martin Schutt Foto: 
  • Fahnen der rechten Szene wehen in Themar bei einem Neonazi-Konzert. Foto: Bodo Schackow 5/7
    Fahnen der rechten Szene wehen in Themar bei einem Neonazi-Konzert. Foto: Bodo Schackow Foto: 
  • In der thüringischen Kleinstadt Themar formierte sich vor dem Konzert auch Widerstand. Foto: Martin Schutt 6/7
    In der thüringischen Kleinstadt Themar formierte sich vor dem Konzert auch Widerstand. Foto: Martin Schutt Foto: 
  • Vor dem Rechtsrock-Konzert im thüringischen Themar: „Refugees not welcome“. Foto: Martin Schutt 7/7
    Vor dem Rechtsrock-Konzert im thüringischen Themar: „Refugees not welcome“. Foto: Martin Schutt Foto: 
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Die Thüringer Polizei ermittelt wegen der Verwendung des Hitlergrußes bei dem Neonazi-Konzert am Samstag in Südthüringen.

Das sagte ein Sprecher heute der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Anlass war ein in den Sozialen Netzwerken geteiltes Video, das laut Polizei bei dem Konzert aufgenommen wurde und auf dem Dutzende Teilnehmer wiederholt den Hitlergruß zeigen.

Die Polizei bat die Nutzer auf Twitter und Facebook, weitere Originalaufnahmen einzusenden. Das Video habe der Urheber aufgrund „massiver bundesweiter Nachfrage“ wieder gelöscht, schrieb die Polizei am Montag bei Twitter.

Unterdessen gab es Kritik am Vorgehen der Polizei. Viele Nutzer forderten in den Sozialen Medien, die Polizei hätte die Versammlung nach den Gesetzesverstößen auflösen müssen. Der Sprecher kündigte an, man wolle im Laufe des Montags dazu Stellung nehmen.

Laut Innenministerium wurden 46 Strafanzeigen bei der Veranstaltung in Themar aufgenommen, unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Bedrohung, Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz. Sechs Menschen wurden vorläufig festgenommen, von 440 weiteren wurde die Identität festgestellt. Zu dem Konzert kamen laut Polizei rund 6000 Rechte.

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