Plädoyer im Prozess gegen Schülerin Safia S. erwartet

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Polizisten sichern im Oktober 2016 zum Prozessauftakt gegen Safia S. das Oberlandesgericht in Celle (Niedersachsen). Foto: Holger Hollemann

Im Prozess gegen die 16-jährige IS-Sympathisantin Safia S. wegen einer Messerattacke auf einen Polizisten in Hannover werden die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Nebenklage erwartet.

Die Bundesanwaltschaft wirft der Deutsch-Marokkanerin versuchten Mord und Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Die Tat sei eine „Märtyreroperation“ für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gewesen.

Mitangeklagt ist der 20-jährige Deutsch-Syrer Mohamad Hasan K., der von den Plänen des Mädchens gewusst haben soll. Gegen ihn ermittelt die Bundesanwaltschaft auch, weil er mit den angeblichen Terrorplänen zu tun haben könnte, die zur Absage des Fußball-Länderspiels in Hannover im November 2015 führten.

Der 34 Jahre alte Polizist erlitt bei dem Angriff im Hauptbahnhof Ende Februar eine lebensbedrohliche Stichwunde am Hals. Sein Kollege überwältigte die Gymnasiastin. Maximal drohen der Schülerin zehn Jahre Haft, ihrem Bekannten als Mitwisser fünf Jahre.

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