Paris: Eine Billion zur Euro-Rettung

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Frankreich geht in der Debatte über die Ausstattung des Euro-Rettungsschirms ESM auf Konfrontationskurs zu Deutschland. Der französische Finanzminister François Baroin sprach sich für eine massive Erhöhung der Kredithilfen auf die sagenhafte Summe von einer Billion Euro aus. "Das ist die Position, die ich im Namen Frankreichs verteidige", sagte Baroin gestern. Die Bundesregierung will höchstens eine zeitweise Ausweitung von den ursprünglich geplanten 500 Milliarden Euro auf 700 Milliarden Euro mittragen.

Die Euro-Finanzminister kommen heute in Kopenhagen zusammen, um die Rettungsschirme für finanzschwache Mitgliedstaaten zu vergrößern. Sie wollen damit Forderungen internationaler Partner wie der USA entsprechen, die höhere Schutzwälle gegen die Schuldenkrise fordern. Die von Industrieländern getragene Wirtschaftsorganisation OECD hat bereits eine Ausweitung des Rettungsschirms auf mindestens eine Billion Euro gefordert. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lehnte dies gestern jedoch erneut ab.

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