Özdemir denkt über Rückzug als Grünen-Vorsitzender nach

Grünen-Chef Cem Özdemir spielt mit dem Gedanken, im kommenden Jahr den Parteivorsitz abzugeben. „Ich bin jetzt der am längsten amtierende Vorsitzende der Grünen“, sagte Özdemir, der 2008 erstmals zum Bundesvorsitzenden gewählt worden war, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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Cem Özdemir: „Habe nicht vor, den Job als Bundesvorsitzender der Grünen ein Leben lang zu machen.“ Foto: Bernd von Jutrczenka

Grünen-Chef Cem Özdemir spielt mit dem Gedanken, im kommenden Jahr den Parteivorsitz abzugeben. „Ich bin jetzt der am längsten amtierende Vorsitzende der Grünen“, sagte Özdemir, der 2008 erstmals zum Bundesvorsitzenden gewählt worden war, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Da stellt sich natürlich die Frage, wann es Zeit wird für den Übergang.“ Auf die Nachfrage, ob es sein letztes Jahr als Parteichef sein könne, antwortete er: „Das ist möglich. Ich habe nicht vor, den Job als Bundesvorsitzender der Grünen ein Leben lang zu machen.“ Es komme die Zeit, „wo ein neuer Besen kehren muss“.

Özdemir ist einer von vier Bewerbern für die beiden Grünen-Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl 2017. Er kämpft mit Fraktionschef Anton Hofreiter und dem schleswig-holsteinischen Landesvorsitzenden Robert Habeck um den männlichen Posten. Für den Frauenplatz bewirbt sich nur die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckhardt, die damit gesetzt ist. Özdemir betonte, auch im Fall einer Niederlage bei der Urwahl der Spitzenkandidaten werde er sich „im Wahlkampf voll einbringen“.

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