Nukleare Bedrohung wird zum Thema

In Deutschland gibt es vermutlich noch US-Atomwaffen. Doch die Regierung schweigt sich über das Thema aus. Dabei sind die meisten Bundesbürger gegen Nuklearwaffen.

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Am 5. September, in der nun aber wirklich letzten Sitzung des Bundestages vor der Wahl eines neuen Parlaments,  versuchten es die Linken nochmal. Unter dem Eindruck des atomaren Raketenrasselns in Ostasien wollten sie über den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland diskutieren. Die Grünen waren dafür.  Auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will die Atomwaffen loswerden. Die Sozialdemokraten stimmten trotzdem gegen die Debatte. Das galt auch für die CDU.

Die Bundesregierung macht ohnehin keine Angaben über atomare Waffen auf deutschem Territorium. Sie bekennt sich zur „nuklearen Teilhabe der Nato als wichtigem Bestandteil einer glaubhaften präventiven Abschreckung des Bündnisses“ und gleichzeitig  zum „Ziel einer nuklearwaffenfreien Welt“.

Einst waren es tausende Sprengköpfe und Bomben die in West- und Ostdeutschland gelagert waren. Das 2+4-Abkommen sorgte für ein atomwaffenfreies Ostdeutschland. Im Westen gibt  es  wahrscheinlich  noch einen Standort:  Büchel, in der Eifel.

Immerhin gibt es einen UN-Verbotsvertrag, den 122 Staaten  durchgesetzt haben. Ab dem 20. September wird er unterzeichnet. Eine deutsche Unterschrift ist vorerst nicht zu erwarten. Dabei sind 71 Prozent der Bürger dafür, ergab eine Umfrage von YouGov.

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