Notizen vom 30. Dezember 2014

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DGB-Chef Reiner Hoffmann: Arbeitsmarkt stärker regulieren.  Foto: 

Rebellen bombardiert

Libysche Regierungstruppen haben die von Rebellen kontrollierte Küstenstadt Misrata bombardiert. Armeeangaben zufolge richteten sich die Luftangriffe gegen die islamistische Miliz Fadschr Libya. Diese habe zuvor erneut versucht, den wichtigsten Öl-Exportterminal Al-Sidra zu erobern.

Anschlag auf Moschee

In Schweden hat sich erneut ein Brandanschlag auf eine Moschee ereignet. Medien zufolge brach in einem islamischen Gebetsraum in der südschwedischen Kleinstadt Eslov Feuer aus. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei gehe von Brandstiftung aus. Erst am Donnerstag waren bei einem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Moschee in Eskilstuna fünf Menschen verletzt worden.

Südkorea bietet Gespräch

Südkorea will die Bemühungen um eine Vereinigung mit Nordkorea vorantreiben. Die Regierung in Seoul schlug dem weithin isolierten Nachbarland neue Annäherungsgespräche auf Ministerebene im Januar vor. Eine Antwort aus Pjöngjang auf den per Fax übermittelten Vorschlag blieb zunächst aus. In der Vergangenheit hatte Pjöngjang den Süden jedoch verdächtigt, die Wiedervereinigungspläne zielten auf eine feindliche Übernahme des Nordens.

DGB will noch mehr

Ungeachtet des nun in Kraft tretenden Mindestlohns pocht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auf weitere gesetzliche Maßnahmen zur Regulierung des Arbeitsmarktes. "Zur Bekämpfung des Niedriglohnsektors brauchen wir rasch wirksame Regelungen gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann. Wenn der Anteil der Leiharbeiter in Unternehmen bis zu 20 Prozent betrage, dann habe das nichts mit dem Abarbeiten von Auftragsspitzen zu tun.

ZITAT DES TAGES

Widerstand ist möglich.

Jacob Appelbaum

Verschlüsselungsexperte auf dem Hacker-Kongress zu neuen NSA-Schnüffelenthüllungen.

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