NOTIZEN vom 28. August

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Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick bezeichnet die Hexenprozesse als Unrecht.

US-Rüstung boomt

Die Sorge vieler arabischer Staaten vor einem Krieg mit dem Iran hat der US-Rüstungsindustrie im vergangenen Jahr ein Rekordgeschäft beschert. Vor allem der Verkauf von Kampfjets und Raketenabwehrsystemen an Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman sorgte für eine Verdreifachung der US-Rüstungsexporte.

Ban besucht Atomanlage

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon will noch in dieser Woche eine iranische Atomanlage zur Anreicherung von Uran besuchen. Ban werde vom Gipfeltreffen der Blockfreien Staaten in Teheran zur Atomanlage in Natans weiterreisen. Diese unterirdische Anlage wurde jüngst mit neuen Zentrifugen zur Anreicherung ausgestattet.

Sozialausgaben im Blick

Die Haushaltsexperten der FDP wollen im kommenden Jahr mindestens vier Milliarden Euro bei Sozialleistungen einsparen. So schlagen ihre Experten vor, das Elterngeld zu kürzen. Auf das von der Koalition geplante Betreuungsgeld und die von Arbeitsministerin von der Leyen geplante Zuschussrente soll verzichtet werden.

"Hexen" rehabilitiert

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat die früheren Urteile gegen Hexen im Hochstift Bamberg für "null und nichtig" erklärt. "Die Prozesse, die geführt wurden, sind nach unserem heutigen Rechtsverständnis Unrecht. Den Opfern und ihren Familien ist Furchtbares geschehen." Gleichzeitig verwies er darauf, dass die Erzdiözese 2007 um Vergebung für den "Hexenwahn im Hochstift Bamberg" gebeten habe. Dort gab es im 17. Jahrhundert drei Verfolgungswellen mit rund 800 Opfern.

ZITAT DES TAGES

Frau Merkel lässt den Stammtisch-Kasper

Alexander Dobrindt

hier laufen.

Andrea Nahles

Die SPD-Generalsekretärin zur Reaktion der Bundeskanzlerin auf Äußerungen Dobrindts zu Griechenland.

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Kommentare

29.08.2012 09:25 Uhr

US-Rüstung boomt

"Vor allem der Verkauf von Kampfjets und Raketenabwehrsystemen an Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman sorgte für eine Verdreifachung der US-Rüstungsexporte."
Das kann kaum richtig sein, - wäre ja der Wahnsinn. Machen Sie die Leser nicht verrückt. Ich meine, Sie sollte es nachprüfen und ggf. richtigstellen mit der Eingrenzung dieser Verdreifachung auf die bezogenen Länder.

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