NOTIZEN vom 27. März

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Wird neuer Präsident im Senegal: Oppositionskandidat Macky Sall.

Fonds für Heimkinder

Tausende ehemalige DDR-Heimkinder sollen ähnliche Millionen-Hilfen erhalten wie frühere westdeutsche Heimkinder. Der Bund und die ostdeutschen Länder richten zum 1. Juli einen 40 Millionen Euro schweren Fonds ein, aus dem therapeutische Behandlung, Beratung und Rentenersatzleistungen gezahlt werden sollen.

Müllberge bei Bauern?

Das Bundesagrarministerium schätzt den in der Landwirtschaft produzierten Abfall an Lebensmitteln auf bis zu zwei Millionen Tonnen pro Jahr. Genaueres werde eine Studie ergeben, sagte ein Sprecher dem "Tagesspiegel". Der Deutsche Bauernverband wehrte sich: "Auf dem Hof verkommt gar nichts", betonte Generalsekretär Helmut Born. Die Ausschussquote liege unter fünf Prozent.

Al-Kaida will Atomwaffe

Derzeit sind laut Experten weltweit rund 20 Terrorgruppen an Atomwaffen interessiert. Al-Kaida strebe sicherlich den Besitz einer Atombombe an, sagte Giorgio Franceschini vom Institut für Friedens- und Konfliktforschung anlässlich des Gipfels für Nuklearsicherheit in Seoul. Eine besondere Gefahr gehe von Pakistan aus, das über das am schnellsten wachsende Atomwaffenarsenal verfüge.

Machtwechsel im Senegal

Im Senegal löst Oppositionskandidat Macky Sall den bisherigen Präsidenten Abdoulaye Wade ab. Die EU wertete den friedlichen Machtwechsel nach der Präsidentschaftswahl als "großen Sieg für die Demokratie im Senegal und in Afrika". Wade (85) hatte den Sieg des 50-jährigen ehemaligen Regierungschefs Sall umgehend anerkannt, nachdem klar war, dass dieser in den meisten Wahllokalen deutlich vor ihm lag. Das offizielle Wahlergebnis liegt noch nicht vor.

ZITAT DES TAGES

Was soll ich da. Um einen Blumenstrauß zu bekommen?

Oskar Lafontaine

Der Linke-Spitzenkandidat im Saarland auf die Frage, warum er am Tag nach der Wahl nicht in Berlin sei.

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