NOTIZEN vom 25. November 2013

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Soll als neuer Landeschef die bayerische FDP aus dem Tief holen: Albert Duin. Foto: dpa

Übersetzer erwürgt

Nach dem Abzug der Bundeswehr in Kundus ist ein früherer Übersetzer der Truppe getötet worden. Nach Polizeiangaben wurde Dschawad Wafas Leiche gestern in seinem Auto entdeckt. Er sei erwürgt worden. Laut ARD stand Wafa auf der Liste der afghanischen Ortskräfte, denen die Bundesregierung wegen drohender Racheakte der Taliban die Einreise nach Deutschland erlaubt hat.

Botschafter rausgeworfen

Die ägyptische Regierung hat den türkischen Botschafter in Kairo, Hüseyin Avni Botsali, zur unerwünschten Person erklärt. Das Außenministerium in Kairo kündigte außerdem an, die ägyptische Vertretung in Ankara werde nur noch von einem Geschäftsträger geleitet. Zwischen den Ländern gibt es große Spannungen, weil die Türkei die Wiedereinsetzung von Präsident Mohammed Mursi fordert.

Pro-europäischer Protest

In der Ukraine sind gestern zehntausende Menschen gegen die Abkehr von der EU auf die Straße gegangen. Nach Schätzungen von Medien protestierten in Kiew rund 30 000 pro-europäische Demonstranten gegen den Beschluss ihrer Regierung, die Vorbereitung eines Abkommens mit der EU auszusetzen.

Paukenschlag bei FDP

Der Münchner Albert Duin (60) ist neuer Vorsitzender der FDP in Bayern. Die Wahl des Unternehmers sorgte auf dem Landesparteitag in Bamberg für eine echte Überraschung. Zuvor war davon ausgegangen worden, dass Ex-Fraktionschef Thomas Hacker den Posten von der bisherigen FDP-Landeschefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger übernimmt. Die Delegierten entschieden sich aber für einen klaren personellen Schnitt, nachdem die Partei den Wiedereinzug sowohl in den Land- als auch in den Bundestag verpasst hatte.

ZITAT DES TAGES

Ich halte sonst auch

lieber nettere Reden.

Sigmar Gabriel

Der SPD-Chef bei einer Regionalkonferenz in Bruchsal zu Schwarz-Rot.

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