NOTIZEN vom 20. Juni 2013

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Öffnete 1989 die Grenze zwischen Ungarn und Österreich: Gyula Horn. Foto: dpa

Paket gegen soziale Not

Bulgarien, das ärmste EU-Land, hat ein Paket zur Linderung der sozialen Not und Belebung der Wirtschaft gebilligt. Es umfasst eine zusätzliche Unterstützung von Armen und Familien mit Kindern, die Senkung der Strompreise und eine Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Oktober.

"Unglaubliches Leid"

Im NSU-Prozess hat der Angeklagte Carsten S. den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl ausgesprochen. "Ich kann nicht ermessen, was Ihren Angehörigen für unglaubliches Leid, Unrecht angetan wurde", sagte der 33-Jährige vor dem Oberlandesgericht München. Carsten S. hatte zugegeben, den mutmaßliche NSU-Terroristen eine Waffe besorgt zu haben.

Neue Ausstellung geplant

Auf dem Gelände des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Auschwitz in Polen soll eine neue Hauptausstellung entstehen. Der Internationale Auschwitz-Rat, ein Expertengremium, diskutierte gestern mit polnischen Regierungsvertretern und Mitarbeitern der Gedenkstätten über das Konzept. Geplant sind drei Themenbereiche: die nationalsozialistischen Täter, der Holocaust und die Häftlinge im KZ.

Gyula Horn ist tot

Ungarns ehemaliger Ministerpräsident Gyula Horn ist gestern mit 80 Jahren gestorben. Der Ex-Politiker erlag im Budapester Militärkrankenhaus einem langjährigen Leiden, meldete die amtliche Agentur MTI. Horn erlangte weltweite Berühmtheit, als er am 27. Juni 1989 als reform-kommunistischer Außenminister zusammen mit seinem österreichischen Amtskollegen Alois Mock die Stacheldraht-Grenze zwischen Ungarn und Österreich symbolisch durchschnitt.

ZITAT DES TAGES

Ich habe große Nehmerqualitäten - das mache ich nur zu Zeiten des

Oktoberfests.

Horst Seehofer

Der bayerische Ministerpräsident auf die Frage, ab welchen Temperaturen er bei Terminen seine Jacke auszieht.

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