NOTIZEN vom 18. Juni 2013

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Ein gefälschter Gerichtsbeschluss hätte fast zur Entlassung von Gustl Mollath geführt. Foto: dpa

17.-Juni-Opfer geehrt

Angela Merkel (CDU) hat die Teilnehmer des DDR-Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 gewürdigt. Die Demonstranten des blutig niedergeschlagenen Massenprotestes hätten ihre Angst überwunden und seien gegen Unterdrückung und Willkür der SED-Machthaber auf die Straße gegangen, sagte die Kanzlerin am 60. Jahrestag des Aufstandes beim Gedenken auf dem Berliner Friedhof Seestraße.

Al-Kaida Terrorführer tot

"Al-Kaida im Islamischen Maghreb" hat den Tod einer ihrer wichtigsten Anführer bestätigt. Der Algerier Abou Zeid sei während der Kämpfe in Mali getötet worden. Die Gruppe ist der afrikanische Ableger des internationalen Terrornetzwerkes Al-Kaida. Frankreich hatte den Tod Abou Zeids bereits vor drei Monaten gemeldet.

Platzeck im Krankenhaus

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (59) ist wegen Kreislaufproblemen im Krankenhaus. Der SPD-Politiker habe seine Termine für diese Woche abgesagt, sagte sein Sprecher. Gestern wollte Platzeck eigentlich an den Gedenkfeiern zum Tag des Arbeiteraufstandes in der DDR teilnehmen.

Mollath Fälschungsopfer

Ein gefälschter Gerichtsbeschluss hat gestern beinahe zur Entlassung des seit sieben Jahren zwangsweise in der Psychiatrie untergebrachten Gustl Mollath geführt. Im Glauben an die Echtheit des Dokuments habe er Mollath eröffnet, dass er sofort ein freier Mann sei, sagte Michael Zappe, stellvertretender Leiter der Forensischen Klinik Bayreuth, und bestätigte damit eine Mitteilung von Mollaths Anwalt. Dann seien ihm Passagen in dem Fax "ungewöhnlich" erschienen und er habe mit einem Anruf beim Landgericht die Fälschung aufgedeckt.

ZITAT DES TAGES

Jetzt wissen Sie, warum

es so schwer ist, nach

Michelle zu reden. Sie ist besser als ich.

Barack Obama

Der US-Präsident zu Beginn seiner Rede vor Jugendlichen in Belfast.

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