NOTIZEN vom 11. Juli

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Israels Ex-Ministerpräsident Ehud Olmert ist von einem Gericht wegen Korruption verurteilt worden.

Arafat-Tod weiter Thema

Der palästinensische Ex-Geheimdienstchef Taufik Tirawi ist sicher: Jassir Arafat wurde von einem Palästinenser ermordet - im Auftrag Israels. Man suche jetzt nach einem Verräter, sagte Tirawi dem palästinensischen Rundfunk. Der Palästinenserführer Arafat war 2004 in einem Militärkrankenhaus in Paris gestorben. Ein Schweizer Labor hatte bei der Untersuchung von persönlichen Gegenständen Arafats erhöhte Werte des radioaktiven Stoffes Polonium gefunden.

Vatikan stoppt "Titanic"

Der Vatikan hat beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen das Satiremagazin "Titanic" erwirkt. Titel und Rückseite der aktuellen Ausgabe dürfen nicht mehr abgedruckt werden. Unter dem Titel "Halleluja im Vatikan - Die undichte Stelle ist gefunden!" zeigt das Magazin Fotos des Papstes mit per Bildmanipulation eingefügtem Urinfleck und braunem Fleck am Gesäß. Bereits gedruckte Exemplare dürfen weiter verkauft werden.

Diktatoren-Tochter tritt an

Die älteste Tochter des 1979 ermordeten südkoreanischen Diktators Park Chung Hee, Park Geun Hye, will Staatspräsidentin werden. Das erklärte die konservative Politikerin gestern in Seoul. Die Präsidentenwahl findet im Dezember statt. In Umfragen liegt Park derzeit vorn.

Olmert war korrupt

Ein israelisches Gericht hat den früheren Ministerpräsidenten Ehud Olmert wegen Untreue schuldig gesprochen. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der heute 66-Jährige einem Vertrauten als Handelsminister illegal Aufträge verschafft hatte.

ZITAT DES TAGES

Es gibt laut höchstrichterlicher Rechtsprechung in Deutschland kein Recht, sich zu verstecken.

Hans-Peter Uhl

Der CSU-Innenpolitiker rechtfertigt, warum der Entwurf zum neuen Meldegesetz kurzfristig im Ausschuss verschärft wurde.

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