NOTIZEN vom 1. September

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Julian Assange glaubt, dass er noch länger in der Botschaft Ecuadors ausharren muss.

Bischof: Drohnen prüfen

Der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck hat das Verteidigungsministerium aufgefordert, den Einsatz bewaffneter Drohnen durch die Bundeswehr "sehr sorgfältig und hochkritisch" zu prüfen. Es bestehe die Gefahr, dass der Mensch durch den Einsatz dieser ferngesteuerten Aufklärungsflugzeuge zu einem Objekt gemacht werde.

Islamverbände steigen aus

Vier führende islamische Verbände haben ihre Mitarbeit an der Sicherheitspartnerschaft mit dem Bundesinnenministerium eingestellt. Grund sei die mangelnde Berücksichtigung ihrer "Kritiken und Einlassungen". Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will an der Partnerschaft festhalten.

Wolff will Ämterfusion

Der FDP-Innenexperte Hartfrid Wolff dringt weiter auf einen Zusammenschluss der Verfassungsschutzbehörden. "Die Zusammenlegung bei den Landesämtern für Verfassungsschutz muss schneller forciert werden", sagte der Obmann der FDP im NSU-Untersuchungsausschuss. Kleine Behörden könnten ihren Aufgaben nicht ausreichend gerecht werden.

Noch lange in Botschaft?

Wikileaks-Gründer Julian Assange rechnet mit einem langen Aufenthalt in der Londoner Botschaft Ecuadors. Er glaube, dass der Streit um seine Auslieferung von Großbritannien an Schweden "in sechs bis zwölf Monaten gelöst" sein könne, sagte der 41-Jährige im ecuadorianischen Fernsehen. Dem Australier werden in Schweden Sexualdelikte zur Last gelegt. Assange fürchtet eine Auslieferung an die USA, wo er wegen Spionage und Geheimnisverrats angeklagt werden könnte.

ZITAT DES TAGES

Leider muss man sich heute als Jude auf der Straße unsichtbar machen, um sicher zu sein.

Walter Homolka

Der Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs in Potsdam zum Angriff auf einen Rabbiner in Berlin.

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