Frost vor den „Eisheiligen“ - dann soll es wärmer werden

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Leere Liegestühle stehen in Berlin an einer Strandbar um Spreeufer. Foto: Paul Zinken

Eine alte Bauernregel lautet: „Vor Nachtfrost bist Du nie sicher, bis Sophie vorüber ist“. Gemeint ist der letzte Tag der sogenannten Eisheiligen vom 11. bis 15 Mai - die „kalte Sophie“ bildet dabei das Schlusslicht.

Tatsächlich müssen sich Erdbeerbauern und Hobbygärtner mit empfindlichen Pflanzen in den kommenden Tagen vorsehen: Noch bis Donnerstag ist mit kalten Nächten und Bodenfrost zu rechnen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag berichtete, können die Tiefstwerte örtlich bei minus drei Grad liegen. Frostempfindliche Pflanzen sollten daher nach Möglichkeit geschützt werden.

Auch tagsüber bleibt es vor allem am Dienstag mit Höchstwerten zwischen neun und 14 Grad eher frisch. Im Westen und Südwesten kann es hingegen in sonnigen Gebieten bis zu 16 Grad warm werden. Die kalte Luft, die das Tief „Xander“ nach einem ohnehin kühlen Maibeginn mit sich bringt, trifft damit schon vor den traditionellen „Eisheiligen“ ein.

Nach dem kühlen Dienstag ist den Erwartungen der Meteorologen zufolge allerdings das Ende der Kälteperiode erreicht. Von der Wochenmitte an sollen die Temperaturen wieder allmählich ansteigen. Im Norden und Osten bleibt es wohl noch bis Donnerstag trüb und regnerisch, ehe sich die Sonne auch dort wieder ausbreiten kann. Die Nächte können auch im Süden noch kühl bleiben - von Donnerstag an jedoch ohne Frostgefahr, hieß es. Lediglich im äußersten Nordosten Deutschlands könne es noch vereinzelt zu Bodenfrösten kommen.

Spätestens danach dürfte eine weitere Bauernregel wieder greifen, die sagt: „Vor Bonifaz (14. Mai) kein Sommer, nach der Sophie kein Frost“.

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