Kommentar zur Aufklärung des BVB-Attentats: Schreckliche Realität

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Die Festnahme des mutmaßlichen Attentäters gibt dem Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus der Dortmunder Fußballer eine neue, unfassbare Note. Dieses perfide Verbrechen hat nach den neuen Erkenntnissen keine politischen Hintergründe, sondern wirtschaftliche. Der Verhaftete hat keinen islamistischen und keinen rechtsradikalen Hintergrund. Er wollte mit brutaler Gewalt und ohne Rücksicht auf Menschenleben im großen Stil abkassieren.

Es ist die schreckliche Realität, mit der sich der professionelle Fußball in Zukunft nüchtern und konsequent beschäftigen muss. Das einfache Spiel, das die Anhänger rund um den Globus begeistert, ist heute ein Geschäft, das Umsätze in Milliardenhöhe generiert. In diesem Umfeld haben sich bereits seit einigen Jahren höchst kriminelle Strategen etabliert, die skrupellos und aus rein finanziellem Interesse handeln. Stichwort Wettmafia.

In der Welt der Profikicker können ein Tor hin oder her, der Pfiff des Schiedsrichters oder auch der gezielte Abbruch der Partie, über Sieg und Niederlage, Meisterschaft oder Abstieg und die daraus resultierenden Geldflüsse entscheiden. Das Stadion droht
zu ­einem düsteren Spielfeld der gezielten wie kaltblütigen ­Manipulation zu verkommen.

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