KOMMENTAR · STUTTGART 21: Bei Abriss Kapitulation

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Bei Abriss Aufstand" lautet ein Motto der Stuttgart-21-Gegner. Nun fällt auch der Südflügel des Stuttgarter Bahnhofs, und der Aufstand hält sich in Grenzen. Ist die Protestbewegung etwa am Ende? Bleibt von der einst so mächtigen Kraft, die die Landespolitik auf Trab hielt, nichts übrig?

Tatsächlich muss sich eine Bewegung, die ein klares Ziel hatte - den Bau von S 21 zu verhindern - nicht wundern, dass die Unterstützung bröckelt, sobald es nicht mehr erreichbar scheint. Nach dem gescheiterten Volksentscheid und mit jeder erfolgreichen Baumaßnahme wird die Frage naturgemäß lauter: Was tun wir eigentlich noch hier?

Mit kreativen Ideen, neuen Gesichtern und Respektlosigkeit hatten die S-21-Gegner lange das Heft in der Hand. Nun wirken die Mittel eher hilflos. Es scheint als sei der Weg über die Macht der Straße, die etablierte Politik vor sich herzutreiben, erschöpft.

War es das? Eine Zeitlang sah es so aus, als ginge es um mehr als darum, einen Bahnhof zu verhindern: Das Ziel schien ja nicht weniger zu sein, als den verknöcherten Betrieb aus Politik, Verwaltung und Medien zu erneuern - und Bürgernähe neu zu erzwingen. Die Frage, ob die Grünen noch als Vertreter in dieser Mission akzeptiert werden, ist offen. Sollte sich die Bewegung endgültig von den einstigen Verbündeten abwenden, bleibt wohl nur noch die Alternative: Kapitulation - oder der eigene "Marsch durch die Institutionen".

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Kommentare

04.02.2012 08:27 Uhr

Es hat immer nur eine kleine Minderheit gegen S 21 protestiert,

selbst 67.000 Unterzeichner sind nur 10 % der Einwohner Stuttgarts, jetzt gibt es noch etwa 1000 Protesthänsel, welche regelmäßig die Demos besuchen, die vielbeworbene "Stuttgarter Erklärung" haben bisher nicht einmal 0,05% der Einwohner des Landes unterschrieben.

Her Müller, riskieren Sie einfach einmal einen Blick in die reale Welt!

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04.02.2012 08:17 Uhr

Vorsicht, Herr Müller: Als Hinterwäldler haben SIE sich doch schon

oft genug geoutet.
Ich erinnere nur an Ihre Behauptung, die Straße am Schlossgarten habe es an dieser Stelle bereits jahrhundertelang gegeben, das sei die Ausfallstraße Richtung Heibronn gewesen, der Schlossgarten sei vom Bau des jetzigen Bahnhofs gar nicht betroffen gewesen und dort würde sich die Keimzelle der Stadt befinden.

Ganz offensichtlich kennen Sie Stuttgart doch gar nicht. Hinter welchem Wald leben SIE denn eigentlich- im Taka-Tuka-Land?

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04.02.2012 01:31 Uhr

Herr Ottenwälder outet sich als Hinterwäldler

aus der Provinz, der der Meinung ist, wie so viele andere Landeier auch, dass der Bahnhofsneubau Sinn mache. Nur deshalb ist wohl dieses obskure Ergebnis bei der VA zustande gekommen.
Wenn er Sinn machen würde, warum sind dann schon zig-tausende Stuttgarter Bürger, die dies wohl besser einzuschätzen wissen und besser informiert sind, aus FREIEN Stücken auf die Straße gegangen?
Und warum wurden dort schon 2007 diesbezüglich 67 000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren, das aber willkürlich abgeschmettert wurde, gesammelt und abgegeben?

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01.02.2012 23:57 Uhr

Ihr Wort in Gottes Ohr, Frau Pia Subke

Aber warum beziehen Sie sich auf mich? Hier liegt wohl eine Verwechslung vor.
Vergleichen Sie mal meinen Beitrag mit dem unmittelbar darunter stehenden, auf den Sie wohl mit Ihren Zeilen antworten wollten.

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01.02.2012 19:50 Uhr

Kommen die jetzt schon aus Peking eingeflogen !!???

Um zu gucken !, wie das mit der Zensur geht !????

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Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

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01.02.2012 19:11 Uhr

Herr Ulmer, man sollte auch erwähnen, dass gut 500 dieser

Unterstützer nicht einmal aus BW stammen und es wohl eine ganze Reihe von Mehrfachunterzeichnern und gefakten Unterstützern geben dürfte.
Selbst zur letzten "Montagsdemo" erschienen ja gerade mal 2000 Protestler.

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01.02.2012 18:12 Uhr

@ Rainer T. Müller - Weshalb Ihre Faktenresistenz

Och, Herr Müller,

Sie schreiben:
(..) Die Marschroute ist durchaus erkennbar
Die Maxime der hiesigen Gazetten in einer CDU-dominierten Presselandschaft scheint ohnehin zu sein, in williger Hofberichterstattung dieser Partei das Maul zu reden und den Protest möglichst zu banalisieren und klein zu reden. (..)

Bitte verzeihen Sie - 'Selten so einen Realitätsfremden Blödsinn gelesen'.

Und ich bleibe Ihnen eine Erläuterung dazu NICHT schuldig.
Die sog., selbsternannten 'Parkschützer' zählen auf ihrer Internet-Seite aktuell 33829 sog., selbsternannten 'Parkschützer'.
http://www.parkschuetzer.de/parkschuetzer/33829

Die von den sog., selbsternannten 'Parkschützern' unterstützte sog. 'Stuttgarter Erklärung' zählt aktuell 5125 'Unterstützer'.
http://openpetition.de/petition/online/stuttgarter-erklaerung-zur-fortfuehrung-des-widerstandes-gegen-stuttgart-21
(ist seit 18.12.2011 übrigens zu 'Unterzeichnen')

Dieses Gequassel von 'klein reden' langweilt nur noch.

Alles wird Gut!

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01.02.2012 17:45 Uhr

Denknotwendig ist ein Fall für Sie, Herr Küpper

Ich sehe absolut keine erfolgreichen Bauarbeiten in der Bahnhofsumgebung. Stillstand beim GWM, kein Unternehmen findet sich für den Bau des Technikgebäudes am Nordausgeng, geschweige denn eine Firma will den abenteuerlichen Nesenbachdüker bauen.
Was ich sehe, ist nur eine Spur der Zerstörung und das verzweifelte Ansinnen der Bahn, irgendwas auf die Reihe zu kriegen.

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01.02.2012 13:13 Uhr

Die Erde ist rund, Herr Müller

Keiner der klugen verantwortungsvollen Bürger forderte eine Schlichtung etc.! Sie waren eine Reaktion
auf die unbequeme Wahrheit die tausende von besorgten Bürgern sagten. Ich habe mich sehr darum bemüht mich auf beiden Seiten zu informieren. Leider bleibt die Bahn Bauherr und sie hält noch immer die wahren Kosten und die geologischen Gutachten unter Verschluss! Wer hier Arrogant ist liegt im Auge des Betrachters. Die Kritik der Bewegung gegen S 21 steht auf Argumenten und richtet sich an die Bahn. Vieles was die Bahn jetzt einräumt wurde in der Schlichtung gesagt und von der Bahn damals dementiert. Glauben Sie der Protest hat auch nur ein Bauvorhaben der Bahn verzögert? WAHRSCHEINLICH! Warum hängt wohl am Nordflügel ein riesen Werbeplakat ? Haben Sie sich nie gefragt warum das so ist? Die Realität wird auch sie einholen, nur wird es dann leider zu Spät sein. Wie überaus TRAURIG für uns ALLE! Die Erde ist rund! Auch Sie tragen Mitverantwortung!

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01.02.2012 00:07 Uhr

Mit ihm einen Stresstest durchzuführen !!!

wurde absichtlich verweigert, da man schon ganz offensichtlich !! vorher seiner Kapazitätsleistungssteigerung so sicher war !!!!!,

denn warum sost hätte er verweigert werden sollen !!!?????

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Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

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31.01.2012 23:49 Uhr

Komplettierung meines Beitrags

Somit hat er zu weichen, weil der Zeitgeist sich Konsum auf die Fahnen geschrieben hat und "Altes" mit viel Geld auch vom Denkmalschutz (konnte das Denkmalschutzamt das Geld für die Sanierung des Bahnhofs nicht auftreiben?) zu restaurieren aus der Mode gekommen ist!

Artaperma - Im jetzigen Tun gestalte ich den Morgen!

Zusatz: Gerade der Wiederaufbau nach dem Kriege zeigte, dass dieser Bahnhof es wert war wieder errichtet zu werden, da er ein architektonisch wertvolles und funktionales zu erhaltendes Bauwerk darstellte! Mit ihm einen Stresstest durchzuführen wurde absichtlich verzichtet, da man sich vor seiner Kapazitätsleistungssteigerung fürchtete!

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31.01.2012 18:49 Uhr

Selbstverständlich gibt es bei S 21 auch jetzt schon erfolgreiche Bauarbeiten.

Es geht eben alles der Reihe nach, womit natürlich auch gar kein vernunftbegabter Mensch ein Problem hat. Wenn man an einer Stelle, wo eine alte Bude steht, etwas Neues bauen will, muss man denknotwendig erst mal Baufreiheit schaffen.

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31.01.2012 18:47 Uhr

STUTTGART 21: Bei Abriss Kapitulation?

" .....Ach, wie sie klagen, die Rundfunksprecher und die Moderierer der öffentlich genannten Recht auch genauso wie die Mafiosi brechenden und eigentlich dem Volk gehörenden medialen Weisen-Zunft der neuen Zeit, der ach so formvollendet sich gerne demokratisch gebenden Alleserklärer allen unrechten Rechts: Wir würden nicht so protestieren dieses Mal: so wie am Nordflügel wir’s taten, wo sie begannen mit dem Zerstörungswerk. Wie heuchlerisch sie doch das sagen, wie hämisch sie nun grinsen: Genau: Wir stehen Aug in Auge nicht mit den Zerstörern nun wie damals. Der Mob ist ausgesperrt. Hamburger Gitter trennen uns vom heil’gen Ort des Jammern- Könnens und des Schreiens, so dass es Kameras erfassen könnten zusammen mit dem beklagten Unrecht jetzt. ...." (Das ganze Gedicht - auch in Gedichtform - hier: http://www.maierlyrik.de/blog/2012/01/31/der-beginn-des-abrisses-des-suedfluegels-des-bonatz-hauptbahnhofs-in-stuttgart-zur-zeit-der-gruen-roten-regierung-in-baden-wuerttemberg/ )

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31.01.2012 18:32 Uhr

Bisher keine erfolgreiche BAumaßnahme

Sehr geehrter Journalist,
da täuschen Sie sich! Bisher gab es keinerlei erfolgreiche BAumaßnahme, nur Zerstörungen. Im Gegenteil: Für die ersten wichtigen Bauvorhaben gibt es nicht mal Firmen, die diese Risiken auf sich nehmen wollen (Technikgebäude am Nordausgang, Nesenbach-Düker-Verlegung u.a.) Auch die nächst wichtige Baugenehmigung für das GWM (Grundwassermangement, "Grundwassermanipulation") gibt es noch nicht: Das projekt ist weder finanziell, noch technisch und planerisch in trockenen Tüchern!

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31.01.2012 17:50 Uhr

Die Marschroute ist durchaus erkennbar

Die Maxime der hiesigen Gazetten in einer CDU-dominierten Presselandschaft scheint ohnehin zu sein, in williger Hofberichterstattung dieser Partei das Maul zu reden und den Protest möglichst zu banalisieren und klein zu reden. Weil man sich halt nicht die Mühe macht, richtig zu recherchieren und fast ausschließlich den Pamphleten und Propagandaparolen interessierter Kreise, inclusive den Abzockern der Bahn AG, folgt, die sich bei diesem Irrsinnsprojekt auf Kosten des Steuerzahlers nur eine goldene Nase verdienen wollen.

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31.01.2012 17:31 Uhr

Etwas Kurzsichtig gedacht

Herr Müller.
Der Protest scheitert an seiner eigenen Arroganz.
Man Forderte Schlichtung, Stresstest und letztendlich die Volksabstimmung.
Man wähnte sich in seiner Arroganz als die Mehrheit der Bevölkerung. Nachdem man bei der Volksabstimmung aber der Mehrheit unterliegen ist, geht man so Arrogant auf die Straße wie vorher, und versucht schonwieder so zu tun als wäre man die Mehrheit.
Es ist ihre eigene Arroganz, welche die Bürger dazu bringt das man sie nichtmehr Ernst nimmt.
Machen Sie so weiter, und Sie werden garnichts mehr erreichen, weil Ihnen wirklich nurnoch der harte Kern des Widerstands zuhört, und jeder andere sich nurnoch kopfschüttelnd von Ihnen abwendet.
Bis zur VA hatten Sie noch Zuhörer. Aber nachdem Sie zwischenzeitlich Mehrheiten Ignorieren, werden sich die Zuhörer von Ihnen abwenden, und es gelingt Ihnen das Sie dann nichtsmehr erreichen.
Zu Schade das bei manchen einfach der Weg zur Einsicht fehlt.

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31.01.2012 17:25 Uhr

Weder hatten die Dagegner je das Heft in der Hand, noch ist

der Volksentscheid gescheitert.
Gescheitert ist vielmehr das Ausstiegsgesetz.

In der Hand hatten die Dagegner eine Zeit lang recht kreative Aktionen auf der Straße oder im Park, auch zu besten Zeiten brachten sie aber nicht einmal jeden 10. Stuttgarter auf die Straße.
Der Masse dieser Protestler ging es aber gar nicht um den Bahnhof, sondern darum sich einmal so richtig gegen "die da oben" empören zu können und es "denen" mal richtig zu zeigen.

Eine Mehrheit stellte die Straße zu keinem Zeitpunkt dar.

Durch welche Institutionen sollen die verbliebenen Dagegner denn nun noch marschieren?
Diese können allenfalls noch protestieren, bis der Arzt kommt.
Selbst gestern nach dem "Baggerbiss" kamen ja nur noch gut 2.000 Protestler zusammen. Mehr als ein Zwergenaufstand werden diese kaum bewerkstelligen können.

Woher die Protestler den Anspruch nehmen, noch ernst genommen werden zu wollen, ist nicht erkennbar.

Das Votum nimmt der MP hingegen schon ernst

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31.01.2012 16:38 Uhr

was für ein Quatsch

Der Verfasser war offenbar nicht vor Ort. Nicht in der Nacht vor dem Abriss, wo hunderte von Gegner in der Kälte standen, um gegen den Abriss zu protestieren. Und auch nicht bei der Montagsdemo, wo 5.000 Menschen fast platzten vor Wut!
Und wenn vor dem Südflügel weiträumig alles abgesperrt ist, muss man sich nicht wundern, wenn dort nicht protestiert wird (werden kann). Aber versuchen Sie ruhig, den Widerstand klein zu schreiben. Sie werden schon noch merken, dass Sie damit falsch liegen. Dazu müssten Sie aber auch mal live vor Ort sein.

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31.01.2012 15:31 Uhr

Falsche Überschrift

Die Headline müsste wohl heißen Kapitulation vor der Arroganz und Ignoranz der Macht, die den Bürger nicht mehr anhört bzw. Ernst nimmt und eine einmal getroffenen Entscheidung über ein umwälzendes Verkehrsinfrastrukturprojekt, ohne über wesentlich plausiblere Alternativen ernsthaft nachgedacht zu haben, unter dem Deckmantel parlamentarisch abgesegneter Legitimation auf Gedeih und Verderben durchexerziert.

Dabei eine Spaltung der Bürgergesellschaft leichtfertig in Kauf nimmt, zu keinem befriedenden Konsens fähig ist und einen moralischen Flurschaden ohnegleichen anrichtet, der bürgernahe und auf das Gemeinwohl bedachte Politik in diesem Lande mehr als unglaubwürdig erscheinen lässt.
Augenscheinlich manifestiert im massiven Aufgebot an Polizeieinsatzkräften zur Sicherung einer ganz gewöhnlichen Baustelle.

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31.01.2012 15:04 Uhr

???

der Bahnhof hat keinen Weltkrieg überlebt, er wurde erst nach dem 1. Fertig und musste nach dem 2. praktisch komplett wieder aufgebaut werden.

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31.01.2012 14:52 Uhr

Der Protest

Der Protest hat sich das falsche Thema als Grundlage genommen und scheitert nun daran. Mit völlig überdrehten Argumenten wurde versucht Panik zu schüren vor einem Großprojekt, dass zwar groß ist, das in anderen Ländern aber eher zum Normalfall gehört.
Was letztendlich passiert ist: Die Mehrheit der Bürger ist zu der Meinung gelangt, der Bahnhofsneubau macht Sinn.
Mit diesem Hintergrund haben sie nun eine Bewegung, die sich mehr Bürgernähe auf die Fahne schrieb, zu Recht abgewatscht. Zu Recht deshalb, weil sich diese Bürgerbewegung für ihre durchaus berechtigten Ziele einfach den falschen Aufhänger gesucht hat.
Ja, mehr Bürgernähe ist wichtig, die Bürger wollen bei Großprojekten mitentscheiden können. Dieses Ziel wurde erreicht, das darf man nicht verkennen. Das Problem ist nun aber, dass möglicherweise die Volksabstimmung zu S21 lange die letzte bleiben wird, weil die, die sie erreicht haben, sich deren Ergebnis widersetzen und Ihre vorgeblichen Ziele damit konterkarieren.

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31.01.2012 13:32 Uhr

Was haben Glühbirnen mit Bahnhöfen gemeinsam?

Der Stuttgarter Hbf ist dem Obsoleszenzdenken zum Opfer gefallen! Er war zu bewährt (Nr. 1 in D), zu gesund (Baumaterial Natursteine), zu perfekt gestylt, den Anforderungen eines modernen Managements nicht gewachsen. Ein obsoleter "Gebrauchsgegenstand", der dem gewandelten Geschmack der modernen Stadtväter nicht mehr Genüge getan hat und genauso dem Gesetz der künstlich inszenierten Vergänglichkeit unterworfen wird wie die Deutsche Rechtschreibung.

Nicht nur Glühbirnen dürfen nicht mehr 100 Jahre halten! Auch Bahnhöfe, die unter enormen Anstrengungen der Bevölkerung einen Weltkrieg überlebt haben, dürfen, wie das Beispiel Stuttgart zeigt, nicht 100 Jahre alt werden. Um ihn nicht irgendwann "antik" nennen zu müssen, wird er sogar vom lokalen Fernsehsender als "alt" bezeichnet mit der Konnotation "überflüssig"!
Somit hat er zu weichen, weil der Zeitgeist sich Konsum auf die Fahnen geschrieben hat und "Altes" mit viel Geld auch vom Denkmalschutz (konnte das Denkmalschutzamt das Geld fü

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