Klimaschutz unter Schwarz-Rot: Nicht besser als Trump

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Autorenfoto Könneke Volkmar  Foto: 

Auf Donald Trump zu schimpfen, ist eine einfache Übung. Was wurde für ein Aufstand veranstaltet, als der US-Präsident das Klimaschutz-Abkommen von Paris aufkündigte. Deutlich schwieriger ist: Es selbst besser zu machen. Denn hier sieht die Bilanz der Bundesregierung schlicht verheerend aus.

Ihr Glück ist, dass Klima- und Energiepolitik in diesem Wahlkampf kaum zu interessieren scheint. Sonst wäre wohl schon früher aufgefallen, dass die Große Koalition seit Jahren den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremst, aber weiter Unmengen an Braunkohle verbrennen lässt. Dass der Bau von Stromtrassen von Nord nach Süd kaum vorankommt, weil die Leitungen aufwendig im Boden vergraben werden. Und dass milliardenschwere Mehrkosten der Allgemeinheit aufgebürdet werden. Außer warmen Worten hat die schwarz-­rote Koalition für den Klimaschutz so gut wie nichts auf den Weg gebracht – und wer gerade Umweltministerin ist, interessiert in Berlin schon lange niemanden mehr. Wie schon beim Wandel der Automobilindustrie wird hier ein Zukunftsthema verbummelt. Auch hier läuft die Zeit davon.

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