Jeder Vierte stirbt an Krebs

Krebs ist unverändert die zweithäufigste Todesursache. In Deutschland stirbt jeder Vierte an der unheilbaren Krankheit. Bösartige Lungen- und Bronchialtumore sind die häufigste Krebsart mit Todesfolge.

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  • Ein Ärzteteam nimmt in der Plastischen Chirurgie der Fachklinik Hornheide in Münster bei einem Tumor-Patienten eine Gewebeentnahme vor. Die Institution ist nach eigenen Angaben ein Hauttumorzentrum für Erkrankungen der Haut. 1/2
    Ein Ärzteteam nimmt in der Plastischen Chirurgie der Fachklinik Hornheide in Münster bei einem Tumor-Patienten eine Gewebeentnahme vor. Die Institution ist nach eigenen Angaben ein Hauttumorzentrum für Erkrankungen der Haut. Foto: 
  • Das Handout des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zeigt eine Brustkrebszelle der Brustkrebszelllinie mcf7. Am Samstag ist der Weltkrebstag. 2/2
    Das Handout des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zeigt eine Brustkrebszelle der Brustkrebszelllinie mcf7. Am Samstag ist der Weltkrebstag. Foto: 
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In Deutschland stirbt jeder Vierte an Krebs. Im Jahr 2010 waren Krebserkrankungen die Ursache für den Tod von 218 889 Menschen, davon 118 202 Männer und 100 687 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag zum Weltkrebstag am Samstag (4.2.) mitteilte, waren bösartige Lungen- und Bronchialtumore die häufigste Krebsart mit Todesfolge - 2010 starben daran knapp 42 972 Menschen. Danach folgten Erkrankungen der Brust mit 17 573 Todesfällen. An dritter und vierter Stelle standen bösartige Dickdarm- und Bauchspeicheldrüsentumore mit 17 161 und 15 488 Fällen.

   Nach Herz-Kreislauferkrankungen mit 352 689 Todesfällen ist Krebs damit unverändert die zweithäufigste Todesursache. Fast ein Viertel der an Krebs gestorbenen Menschen war 2010 jünger als 65 Jahre.
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Kommentare

03.02.2012 16:38 Uhr

Mit Schwung in's Jenseits befördern?

Zwar blieb noch nie unerforscht, dass dem körperlichen Tod eines Menschen zweifelsfrei dessen gesellschaftlicher stets vorausgeht (Sofsky, W., 1993: 38). Vor allem aber die Leistungsträger gesetzlicher Rentenversicherung wähnen sich sozioökonomisch, geschweige denn rechtlich nicht dazu angehalten, deshalb zwingend medizinische Arbeiten nachrangig gegenüber sozialwissenschaftlichen auf dem Gebiet der Rehabilitation zu fördern. Im Effekt nimmt es nicht Wunder, wenn Frauen und Männer nach wie vor am zweithäufigsten an Krebserkrankungen versterben; wobei das freundlich geäußerte Desinteresse von nicht wenigen Gesunden angesichts dessen besagter Abwärtsspirale ungeheuerlichen Schwung verleiht.

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