IS-Täterschaft bei Messerangriff in Hamburg unwahrscheinlich

Gut drei Wochen nach einem tödlichen Messerangriff auf einen Jugendlichen an der Alster schließt die Hamburger Polizei einen terroristischen Hintergrund weitgehend aus.

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Polizisten unter der Kennedybrücke in Hamburg. Hier wurde ein 16-Jähriger durch einen Messerangriff getötet. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

Gut drei Wochen nach einem tödlichen Messerangriff auf einen Jugendlichen an der Alster schließt die Hamburger Polizei einen terroristischen Hintergrund weitgehend aus.

„Wir halten einen näheren Zusammenhang zwischen dem IS und der Tat für wenig wahrscheinlich zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen“, sagte ein Polizeisprecher.

Am 16. Oktober hatte ein Unbekannter einen Jugendlichen mit mehreren Stichen getötet. Die Begleiterin des 16-Jährigen stieß der Angreifer ins Wasser, sie blieb unverletzt. Die Polizei wertet derzeit Hinweise aus, die nach der Veröffentlichung eines Phantombildes eingingen.

Am Freitag sei eine Botschaft über Twitter bekannt geworden, in der sich die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) erneut zu der Tat bekenne. Hatte es in einer ersten Mitteilung geheißen, ein „Soldat des Islamischen Staats“ habe einen Messerangriff auf zwei Menschen in Hamburg verübt, so wurde nun mitgeteilt, es sei ein „Kreuzzügler“ getötet worden. Das „Hamburger Abendblatt“ hatte am Samstag über die Kurzmitteilung berichtet.

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