IN DEN SCHLAGZEILEN: Bayerische Blindgänger

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    Kontrollierte Zündung: Alexander Dobrindt und die Bombe. Fotos: dpa
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Zwei Detonationen in Bayern prägten die Woche - dabei wähnte man alle Bajuwaren feriengelaunt und friedfertig im Biergarten. Oder am Chiemsee. Doch unversehens zündete zuerst CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt eine Euro-Bombe von kontinentaler Wucht, dann explodierte in Schwabing eine US-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Parallelen drängen sich auf. Hier wie dort entschied der Kampfmittelräumdienst, den Knall nicht zu verhindern. Und beidemal gabs danach Feuer unterm Dach: Erst im Berliner Regierungsbündnis, dann an der Münchner Freiheit.

Letztlich, so die Bilanz, nachdem sich der Rauch verzogen hat, wurden beide bayerischen Blindgänger kontrolliert gezündet, um Schlimmeres zu verhüten. In Schwabing wie in Berlin ist das Strohfeuer rasch verglüht und die Sprengmeister können zufrieden Bilanz ziehen. CSU-Chef Horst Seehofer, ein gewiefter Experte für kontrollierte Detonationen, kann abends im Festzelt Belege vorzeigen, dass es die Strauß-Erben mit jedem aufnehmen können, wenn es gilt, mit Volkes Stimme lozupoltern - erst recht mit den Freien Wählern.

Der absichtsvoll explodierte General Alexander Dobrindt ist unterdessen fürs erste abgetaucht. Vielleicht im Chiemsee. . .

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