Historische Reden in Berlin

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Seit 1945 kam jeder der zwölf US-Präsidenten nach Deutschland, einige Besuche erlangten historische Bedeutung.

Harry S. Truman verhandelte nach dem Zweiten Weltkrieg im Potsdamer Schloss Cecilienhof mit den britischen Premierministern Clement Attlee und Winston Churchill sowie dem sowjetischen Staatschef Josef Stalin über die Nachkriegsordnung. Von Babelsberg aus gab er den Befehl zum Abwurf der Atombombe auf Hiroshima.

John F. Kennedy war der erste Präsident, der Berlin nach dem Mauerbau besuchte. In seiner Rede unterstrich er die Absicht, den Freiheitswillen der Berliner zu unterstützen. Von seinem Dolmetscher hatte er sich den zentralen Satz in Lautschrift auf einem Karteikärtchen notieren lassen: "Ish bin ein Bearleener".

Ronald Reagan appellierte 1987 am Brandenburger Tor an den sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow: "Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder." Zwei Jahre später fiel die Mauer.

Bill Clinton kam fünf Mal nach Deutschland. 1994 redete er als erster Präsident im Ostteil der Stadt und versprach: "Amerika steht an Ihrer Seite, jetzt und für immer."dpa

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