Hintergrund: Mögliche Neuzugänge für den Bundestag

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    FDP-Chef Christian Lindner rechnet sich gute Chancen aus. Foto: 
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    Alexander Gauland ist der AfD-Spitzenkandidat. Foto: 
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    Der frühere Berliner Kulturstaatsekretär Tim Renner (SPD). Foto: 
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    Anke Domscheid-Berg (Parteilos) Foto: 
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Das Comeback der FDP nach vierjähriger Abwesenheit im Bundestag ist nach den aktuellen Umfragen in greifbarer Nähe. Spitzenkandidat Christian Lindner hofft, dass seine Fraktion rund 50 Köpfe und mehr zählen könnte. Zu dem prominenten Liberalen aus Nordrhein-Westfalen gesellen sich die erfahrenen Parlamentarier Wolfgang Kubicki aus Schleswig-Holstein, der bisherige Europa-Abgeordnete Alexander Graf Lambsdorff, Ex-Vizepräsident Hermann Otto Solms und Ex-Fraktionsgeschäftsführer Otto Fricke.

Für die AfD, der zum ersten Mal der Einzug in den Bundestag gelingen dürfte, drängen neben den Spitzenkandidaten Alice Weidel und Alexander Gauland weitere Parteipromis nach Berlin: Alex­ander Gauland, Frauke Petry, Beatrix von Storch und Markus Pretzell. Dass der 77-jährige Wilhelm von Gottberg aus Niedersachsen Alterspräsident des neuen Bundestages werden könnte, haben die Fraktionen durch eine Änderung der Geschäftsordnung verhindert. Künftig steht dem Parlament in der konstituierenden Sitzung nicht mehr der nach Lebensjahren älteste, sondern der dienstälteste Abgeordnete vor, also vermutlich CDU-Urgestein Wolfgang Schäuble, der am 18. September 75 Jahre alt wird.

Unter den anderen Novizen sind neben bundespolitisch unbekannten auch bereits öffentlich ausgewiesene Namen: Joachim Hermann (CSU), der bayerische Innenminister, soll nach Wunsch seiner Partei bundesweit für die Innere Sicherheit zuständig sein. Der ehemalige Berliner Kulturstaatssekretär und Musikmanager Tim Renner will für die SPD Akzente in der Kulturpolitik setzen. Die parteilose Digitalexpertin Anke Domscheit-Berg aus Brandenburg, früher bei den Grünen und in der Piratenpartei aktiv, wurde von der Linkspartei auf einem sicheren Listenplatz nominiert.

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