Hacker greifen mindestens 200.000 Objekte in 150 Ländern an

|

Nach der weltweiten Cyberattacke läuft die Jagd nach den Hintermännern auf Hochtouren. Nach Angaben der europäischen Polizeibehörde Europol waren mehr als 200.000 Ziele in „mindestens 150 Ländern“ von der Schadsoftware betroffen. Europol stockte seine Ermittlergruppe auf. Auch das Bundeskriminalamt ermittelt. Zahllose Unternehmen waren betroffen, auch die Deutsche Bahn und der Logistikkonzern Schenker. Nicht tangiert waren nach Angaben des Bundesinnenministeriums Computernetzwerke der Bundesregierung. Europol sprach von einem Hackerangriff „bislang beispiellosen Ausmaßes“. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer steigt, wenn heute Computer in Unternehmen hochgefahren werden.

Meldungen über die Attacke waren zunächst aus Großbritannien gekommen, wo Kliniken lahmgelegt wurden. Die Täter wollen damit Lösegeld erpressen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rief Computerbesitzer auf, von Microsoft angebotene Updates zu installieren. Das Virus könne sich ohne Zutun der Nutzer von Rechner zu Rechner weiterverbreiten. Die Finanzminister der G7-Staaten versprachen ebenfalls, mehr zu unternehmen, um die IT-Infrastruktur des internationalen Finanzsystems zu sichern.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Stellenabbau: Bittere Pille für Ratiopharm

Der Mutterkonzern Teva streicht weltweit 14.000 Stellen. Es bleibt vorerst offen, inwieweit Ulm betroffen ist. weiter lesen