Grüne fordern Hilfe statt Repression

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Die Fraktion der Grünen im Bundestag sieht trotz der rückläufigen Zahl der Drogentoten keinen Grund für Entwarnung. "Noch immer sterben viel zu viele Menschen an den Folgen einer verfehlten Drogenpolitik, die auf Repression statt auf Schadensminderung und Hilfe setzt", sagt der Grünen-Suchtexperte Harald Terpe. Wer Abhängigen wirklich helfen wolle, dürfe sie nicht kriminalisieren.

Terpe kritisierte, die Bundesregierung sei beispielsweise nicht bereit, den Rechtsrahmen für die Versorgung von Heroinabhängigen zu liberalisieren. Als absurd wies er Versuche zurück, Cannabis zur harten Droge umzudeklarieren. Dies zeige, dass die Bundesregierung und das BKA eine "auf Ideologie statt auf Fakten basierende Drogenpolitik" verfolgten. eb

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