Geißler muss für Sprengwut büßen

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Seine Erfahrung im Vermitteln hat Heiner Geißler nicht geholfen: Der Stuttgart-21-Schlichter ist vom Stockacher Narrengericht zur Zahlung von drei Eimern Wein zu je 60 Litern verdonnert worden. Geißler sei unter anderem der "gröbsten Fahrlässigkeit beim Sprengen, Schlichten und Putschen von Denkmälern aller Art" schuldig, befand das Hohe Gericht gestern Abend. Gezahlt werden müsse die Strafe "binnen weniger Wochen", urteilte die 662 Jahre alte Fastnachtsinstitution. Seine eigene Partei habe der 82-jährige Geißler - "diese jesuitische Handgranate" - gesprengt, und auch beim Stuttgarter Hauptbahnhof habe er es mehrfach versucht, hieß es in der Anklageschrift. "Seine Kampflosung lautet: Ich will keine fremden Denkmäler neben mir haben." Schlechte Karten hatte Geißler auch durch eine Zeugenaussage vom S-21-Kritiker Hannes Rockenbauch: "Er wollte alles sprengen. Erst den Mappus. Dann den Bahnhof."

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