Gauck verspricht NSU-Aufklärung

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Bundespräsident Joachim Gauck hat bei einem Treffen mit den Angehörigen der Mordopfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) die Mahnung ausgesprochen, die Taten in Deutschland nicht zu vergessen. "Ich will mithelfen, dass Ihr Leid weiter wahrgenommen und anerkannt wird. Und dass aufgeklärt wird, wo es Fehler und Versäumnisse gegeben hat."

Die Arbeit des Bundestags-Untersuchungsausschusses lobte Gauck. Allerdings gebe es weiter Grund, beunruhigt zu sein. "Warum hat es solche Fehler und Fehlentscheidungen in den Ermittlungen gegeben?" Die Angehörigen warteten zurecht auf Antworten - "mit Ungeduld, weil über ein Jahr vergangen ist".

Es wäre aber auch zu kurz gedacht, nur nach dem Staat zu rufen. Reformen allein genügten nicht, sagte Gauck. "Es geht darum, wie im Alltag verhindert werden kann, dass sich Vorurteile und Ressentiments einnisten. Es geht um andere Haltungen in Behörden und Institutionen, bei vielen Bürgern."

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