Gabriel erwartet von USA Bekenntnis zum Freihandel

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Bundesaußenminister Sigmar Gabriel erwartet von den USA ein festes Bekenntnis zum Freihandel. Vor seinem zweiten Besuch in den USA nach fast vier Monaten als Außenminister zeigte er sich besorgt über protektionistische Tendenzen der neuen US-Regierung.

„Offene Märkte und ein faires, multilaterales Handelssystem nutzen allen“, sagte der SPD-Politiker. „Auch die deutsche Wirtschaft ist in den USA nicht bloß Wettbewerber. Wir schaffen durch Investition und Innovation in den USA hunderttausende Arbeits- und Ausbildungsplätze.“

Gabriel brach am Morgen zu einer dreitägigen Reise in die USA und nach Mexiko auf. Am Nachmittag (Ortszeit) ist ein Treffen mit seinem Kollegen Rex Tillerson geplant. Die neue US-Regierung betreibt einen Kurs des ökonomischen Nationalismus. US-Präsident Donald Trump hat „America first“ - „Amerika zuerst“ - als Leitlinie ausgegeben. Das wird auch nächste Woche beim G7-Gipfel in Italien Thema sein.

Gabriel besucht nach seinen politischen Gesprächen in Washington am Donnerstag mit Pittsburgh das frühere Zentrum der US-Stahlindustrie. Die Stadt gilt heute als Beispiel für einen gelungenen Strukturwandel. Am Donnerstagabend reist der Minister nach Mexiko weiter.

Auswärtiges Amt zu USA

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