Falkland-Inseln: Briten schicken Kriegsschiff

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Großbritannien hat mit der Ankündigung, ein modernes Kriegsschiff zu den Falkland-Inseln zu schicken, die Spannungen mit Argentinien verschärft. Der Zerstörer "HMS Dauntless" soll an den Falkland-Inseln vor Argentinien eine kleinere Fregatte ablösen. Die Verlegung sei seit langem geplant, teilte das britische Verteidigungsministerium mit. Auch Außenminister William Hague sagte, an der Stationierung sei nichts Ungewöhnliches.

Die Regierung in Buenos Aires kritisierte die Entsendung des Kriegsschiffes. Argentinien lehne die Bestrebungen Großbritanniens, den Konflikt um die Inselgruppe "zu militarisieren" ab, teilte das Außenamt mit. Argentinien beansprucht die Inseln, die Großbritannien 1833 besetzt hat, für sich.

Die Spannungen zwischen beiden Ländern hatten in jüngster Zeit wieder zugenommen. Der britische Premier David Cameron warf Argentinien vergangene Woche "Kolonialismus" vor. Daraufhin beschuldigte die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner Cameron, ihr Land als "gewalttätig" darstellen zu wollen.

Anfang April jährt sich der Beginn des Krieges um die Falkland-Inseln zum 30. Mal. Am 2. April 1982 hatte die Armee der damaligen argentinischen Militärjunta die Inselgruppe angegriffen und damit den Falkland-Krieg mit Großbritannien ausgelöst - nach 74 Tagen unterlag Argentinien.

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