EU- und Euro-Finanzminister beraten über Junckers Euro-Vorstoß

Jean-Claude Juncker hat mit seinem Vorschlag, die Euro-Zone zu erweitern, für eine Debatte gesorgt. Am Freitag beraten die EU- und Euro-Finanzminister über den Vorstoß.

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Die EU-Finanzminister werden am Freitag (13.30 Uhr) in der estnischen Hauptstadt Tallinn über den jüngsten Vorstoß der EU-Kommission zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion beraten. Kommissionschef Jean-Claude Juncker hatte in seiner Rede zur Lage der Europäischen Union am Mittwoch in Straßburg angeregt, dass praktisch alle EU-Staaten den Euro bekommen und dabei Hilfen erhalten sollten. Zudem soll das Amt eines EU-Finanzministers geschaffen werden. Die Ausweitung der Eurozone ist in den EU-Verträgen vorgesehen, allerdings gibt es dafür weder Fristen noch Durchsetzungsmechanismen.

Zudem beraten die Euro-Finanzminister (9.00 Uhr) über das Hilfsprogramm für Griechenland. Im Mittelpunkt werden dabei die laufenden Reformen in dem hoch verschuldeten Land stehen, unter anderem zur Verschlankung des öffentlichen Sektors. Entscheidungen werden keine erwartet.

Die internationalen Geldgeber aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB), Europäischem Stabilitätsmechanismus (ESM) und Internationalem Währungsfonds (IWF) hatten sich zuletzt im Sommer darauf verständigt, weitere 8,5 Milliarden Euro aus dem laufenden Programm freizugeben. Bis zu 86 Milliarden Euro sind hier insgesamt verfügbar. Experten gehen jedoch davon aus, dass Griechenland nicht die gesamte Summe brauchen wird. Das Programm endet im August 2018.

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