ENBW will Windkraft massiv ausbauen

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Der Energieversorger ENBW will mehr als sieben Milliarden Euro in den Umbau des Konzerns stecken. Die Hälfte dieses Betrags solle in den Ausbau der Windenergie fließen, sagte ENBW-Chef Frank Mastiaux. "Wir haben das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 signifikant von heute 12 Prozent auf fast 40 Prozent mehr als zu verdreifachen." Weitere drei Milliarden Euro sollen in das Netzgeschäft investiert werden.

Gleichzeitig will sich das Unternehmen in den kommenden sieben Jahren von Beteiligungen in einer Größenordnung von 2,5 bis 3,0 Milliarden Euro trennen, um das Geld für den Umbau einzuspielen. Zudem plant es, etliche seiner 150 Tochtergesellschaften wieder in die Mutter einzugliedern. Ein Personalabbau sei nicht vorgesehen.

Beim Ausbau der erneuerbaren Energien soll künftig der industrielle Maßstab zählen. "Wir werden nicht mehr in kleinteilige Sonnenkollektoren investieren, außer ein Kunde will das", sagte Mastiaux. Ein Schwerpunkt liege auf der Aufrüstung bereits bestehender Standorte mit effizienterer Technik. Allein bei den Onshore-Anlagen sei eine Kapazitätserhöhung von derzeit 200 Megawatt auf rund 1750 Megawatt geplant: "Wir werden hier deutlich Fahrt aufnehmen."

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