Ein Toter nach Brand in Asylunterkunft - Wohl kein Anschlag

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Bei einem Brand in einer Asylunterkunft in Bamberg ist ein Mensch ums Leben gekommen. 14 Bewohner wurden bei dem Feuer verletzt. Foto: Daniel Karmann  Foto: 

Bei einem Feuer in einer Asylunterkunft im oberfränkischen Bamberg ist am frühen Morgen ein Mensch ums Leben gekommen. 15 Personen wurden nach Polizeiangaben leicht verletzt, sieben von ihnen kamen ins Krankenhaus.

Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. Es gebe aber bisher keine Hinweise auf eine „Ursache von außen“ wie etwa einen Anschlag, erklärte die Polizei. Die Identität des Todesopfers war zunächst nicht bekannt. Diese will die Polizei mithilfe einer rechtsmedizinischen Untersuchung klären.

Der Brand war in der Nacht zum Mittwoch - verbunden mit starker Rauchentwicklung - in der Asyleinrichtung ausgebrochen. Gegen 3.00 nachts ging der Notruf ein. 30 Polizeibeamte und etwa 50 Angehörige der Bamberger Feuerwehr waren im Einsatz. Bei den Löscharbeiten entdeckten die Einsatzkräfte den leblosen Körper. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler dürfte das Feuer in dem Zimmer ausgebrochen sein, in dem die Leiche gefunden wurde.

Laut Polizei konnten sich viele Bewohner des betroffenen Gebäudetraktes in Sicherheit bringen. Dort wohnen mehr als 160 Menschen. Das Haus wurde evakuiert und die Bewohner in anderen Gebäudeteilen der Aufnahmeeinrichtung untergebracht. Den entstandenen Sachschaden schätzte die Polizei auf 50.000 Euro.

In der gesamten Unterkunft leben nach Angaben der Regierung von Oberfranken derzeit 1200 Menschen. Bis zu 3400 Personen können auf dem ehemaligen US-Militärgelände aufgenommen werden.

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