E-Mail gefunden, Mappus entlastet?

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Die fragliche E-Mail, die den baden-württembergischen Ex-Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) in der Frage des ENBW-Aktienkaufs durch das Land entlasten könnte, befindet sich entgegen den Angaben des Staatsministeriums doch in den vorliegenden Unterlagen der Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz.

Wie die SÜDWEST PRESSE aus zuverlässiger Quelle erfuhr, wurde die Mail in den Akten, die die Regierung dem ENBW-Untersuchungsausschuss übergeben hat, von Mitarbeitern der Landtagsverwaltung gefunden. Mappus hatte das angebliche Fehlen als "skandalös" kritisiert. Im Gegenzug waren ihm "haltlose Anschuldigungen" vorgeworfen worden.

In der Nachricht der Kanzlei an die mit dem Aktienkauf betraute Investmentbank Morgan Stanley wird rechtlich grünes Licht gegeben, das 4,5 Milliarden Euro teure Geschäft ohne vorherige Einschaltung des Landtages zu tätigen.

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Kommentare

02.02.2012 14:27 Uhr

Königliches Geschwafel

Auf meine Anregung hin, hat die Redaktion (Unfreiwillig!)dafür gesorgt, dass offiziell Klarnamen verwendet werden müssen, um User von nicht mehr von der Meinungsfreiheit abgedeckten Kommentaren abzuhalten und die Datenprotokolle auf Anfrage den Strafverfolgungsbehörden übergeben zu können.
Leider gibt es immer noch Schlupflöcher.
Gerade unser allseit beliebter Peter Küpper mit seinen anfänglich wöchentlichen Identitätswechseln war dabei im Focus der Ermittlungen.
Auch die rechtsstaatlich fragwürdigen Umtriebe von ProUlm und ähnlich rechtsextremistisch angehauchten Kommentatoren aus diesem Umfeld mussten aus der Anonymität herausgenommen werden.

Warum die Redaktion dabei auch meinen regelgerecht genutzten Klarnamen gesperrt hat, ist mir bis heute nicht mitgeteilt worden!
Doch wie gesagt, bietet auch die neue Namesregelung Schlupflöcher.
Und mein Avatar passt ja auch zu mir!

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02.02.2012 13:12 Uhr

Netiquette der Südwestpresse

Hallo liebe Redaktion, ich finde es lobenswert, dass Sie nur noch Kommentare veröffentlichen, die mit Vor- und Zunamen des Verfassers gezeichnet sind. Wie aber stellen Sie fest, ob es sich um authentische Namen oder um Pseudonyme handelt?

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Themenschwerpunkt

Der ENBW-Deal

Der ehemalige Ministerpräsident Stefan Mappus hatte Ende 2010 ein Aktienpaket von der französischen EDF gekauft - ohne die Zustimmung des Parlamentes. Der Wertverfall der Aktien und widersprüchliche Aussagen über das Geschäft waren Anlass für einen Untersuchungsausschuss und ein strafrechtliches Verfahren.

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