DOKUMENTATION: Was der Gipfel beschloss

|

Wichtige Ergebnisse des zweitägigen G-8-Gipfels:

Syrien: Das Blutvergießen im Bürgerkriegsland soll mit Hilfe einer Übergangsregierung beendet werden. Diese Übergangsregierung soll über die von den USA und Russland geplante zweite Friedenskonferenz auf den Weg gebracht werden. Die G 8 versprechen 1,5 Milliarden US-Dollar für humanitäre Hilfe.

Iran: Das iranische Atomprogramm und Menschenrechtsverletzungen bereiten der G 8 weiter ernsthaft Sorge. Der neue Präsident Hassan Ruhani wird aufgefordert, die internationalen Auflagen zu respektieren. Ansonsten drohe seinem Land weitere Isolation.

Nordkorea: Schluss mit der Provokation: Das ist die Nachricht der G 8 an das Regime in Pjöngjang. Das Land soll unwiderruflich den Verzicht auf Nuklear- und Langstreckenwaffen erklären.

Terrorbekämpfung: Terroristengruppen wie Al-Kaida haben nach Schätzung der G 8 in den vergangenen drei Jahren Dutzende Millionen US-Dollar mit der Entführung von Ausländern verdient. Staaten und Unternehmen werden aufgefordert, kein Lösegeld zu zahlen.

Steuern und Transparenz Im Kampf gegen Steuersünder wollen sich die G-8-Staaten für einen weltweiten Austausch von Behördendaten einsetzen. Unternehmen sollen gezwungen werden, Gewinne dort zu versteuern, wo sie entstehen. Von multinationalen Konzerne wird Transparenz über Steuerzahlungen verlangt. Behörden sollen zudem Zugriff auf Daten über Eigentumsverhältnisse von Unternehmen bekommen.

Ernährung: Die G-8-Staaten versprechen, weiter weltweit den Hunger zu bekämpfen. Konkrete neue Hilfen gibt es aber nicht.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Stellenabbau: Bittere Pille für Ratiopharm

Der Mutterkonzern Teva streicht weltweit 14.000 Stellen. Es bleibt vorerst offen, inwieweit Ulm betroffen ist. weiter lesen