De Maizière: Europa muss mehr leisten

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Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat stärkere gemeinsame europäische Anstrengungen in der Verteidigungspolitik gefordert. Europa müsse in der Lage sein, auch militärisch Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sagte de Maizière zum Auftakt der 48. Münchner Sicherheitskonferenz. Gerade angesichts der Fokussierung der USA auf andere Weltregionen müsse Europa mehr in die Waagschale werfen. Er betonte die Anstrengungen Deutschlands und der Bundeswehr: "Wir brauchen unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen." Die Bundeswehr könne kämpfen und führen. Schon längst übernehme Deutschland mehr Verantwortung, als es manchen Bürgern zu vermitteln sei.

Für Unruhe im Vorfeld sorgten Medienberichte aus den USA, denen zufolge US-Verteidigungsminister Leon Panetta von einer "starken Wahrscheinlichkeit" ausgeht, dass Israel den Iran im April, Mai oder Juni angreift. Der geistliche Führer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, warnte gestern die USA und Israel eindringlich vor einem Krieg.

An der drei Tage andauernden Konferenz, die privat organisiert ist und deshalb keine Beschlüsse fasst, nehmen rund 350 Teilnehmer aus etwa 60 Staaten. Sie gilt als wichtiges Forum für den informellen Austausch der Teilnehmer.

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