Cyberkriminalität: BKA geht von fast 15 Millionen Taten aus

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Das Logo der auf Verbrechen im virtuellen Raum spezialisierten "Cybercrime Intelligence Unit" des Bundeskriminalamtes. Foto: Boris Roessler

Er verwies auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), das auf 14,7 Millionen Fälle kam. Die Studie sei realistisch, sagte Münch. Registriert worden sei mit 45 000 Taten dagegen nur ein Bruchteil. Denn nur wenige Straftaten würden angezeigt.

Das BKA registrierte einen Schaden von mehr als 40,5 Millionen Euro, 2,8 Prozent mehr als noch 2014, der größte Teil entfalle auf Computerbetrug. Auch hier sei die Dunkelziffer groß, sagte Münch. Auf Nachfrage verwies der BKA-Chef auf eine Studie aus dem Jahr 2014, die für Deutschland einen Schaden von 1,6 Prozent seines Bruttoinlandprodukts (BIP) angab - und damit viele Milliarden Euro. Eine Zunahme registrierte die Behörde bei der Organisierten Kriminalität im Netz: 2013 sei gegen sechs Gruppierungen ermittelt worden, 2015 gegen 22.

Münch äußerte sich aus aktuellem Anlass auch zum Darknet. Dort soll sich der Amokläufer von München seine Waffe besorgt haben. Das Darknet ist der Bereich des Internets, der nicht über herkömmliche Suchmaschinen zugänglich ist.

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