Chronik des Attentats

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5. September, 4.45 Uhr

Acht Palästinenser überfallen das Quartier der israelischen Olympia-Mannschaft. Zwei Sportler werden sofort erschossen. Die Terroristen nehmen neun Israelis als Geiseln. Israel soll mehr

als 200 palästinensische Gefangene freilassen.

11.15 Uhr

Israels Regierung erklärt, dass sie dieser Forderung nicht nachkommen wird.

13 Uhr

Innenminister Hans-Dietrich Genscher und andere Offizielle bieten sich erfolglos als Austauschgeiseln an.

17 Uhr

Die Terroristen wollen mit den Geiseln nach Ägypten ausfliegen.

22.35 bis 6. September, 1.30 Uhr

Die Terroristen und Geiseln landen in zwei Hubschraubern des Bundesgrenzschutzes auf dem Militärflugplatz Fürstenfeldbruck, um mit einer bereitstehenden Lufthansa-Boeing weiterzufliegen. Kurz darauf eröffnen Scharfschützen der Polizei das Feuer. Während des mehr als zwei Stunden dauernden Gefechts wirft ein Palästinenser eine Handgranate in einen der Hubschrauber. Alle neun Geiseln, fünf Attentäter und ein Polizist sterben. eb

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