Bericht: Kanzleien sollen Steuermodelle melden

Steuerberater, Unternehmensberater und Anwälte sollen nach Medieninformationen künftig offenlegen, wenn sie Modelle entwickeln, mit denen ihre Kunden spürbar Steuern sparen können.

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Für Schleswig-Holsteins Finanzministerin Heinold, hier im Landtag in Kiel, ist das Schließen von Steuerschlupflöchern „nichts für die Sonntagsrede“. Foto: Carsten Rehder

Steuerberater, Unternehmensberater und Anwälte sollen nach Medieninformationen künftig offenlegen, wenn sie Modelle entwickeln, mit denen ihre Kunden spürbar Steuern sparen können.

Die Länderfinanzminister einigten sich am Donnerstag nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ auf ihrer monatlichen Konferenz in Berlin einstimmig darauf, eine entsprechende Anzeigepflicht für Beratungsfirmen und Kanzleien gesetzlich zu verankern. Damit nehmen die Minister erstmals die Urheber der umstrittenen Steuersparmodelle ins Visier.

Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) sagte der Zeitung nach dem Treffen, das Schließen von Steuerschlupflöchern sei „nichts für die Sonntagsrede, sondern für das Handeln am Montag“. Sie freue sich, dass die Minister ihrem Vorschlag zugestimmt hätten, eine Arbeitsgruppe einzurichten. Diese solle bis Ende März berichten, „wie eine Anzeigepflicht von Steuergestaltungen verbindlich geregelt werden kann“.

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