Bericht: Erst knapp 4400 Flüchtlinge in Ein-Euro-Jobs

Das Ein-Euro-Job-Programm für Flüchtlinge läuft weiterhin eher schleppend. Das geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor, die der „Passauer Neuen Presse“ vorliegen. Danach hatten bis zum 25. November lediglich 4392 Flüchtlinge mit einem entsprechenden Job begonnen.

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Das Ein-Euro-Job-Programm für Flüchtlinge läuft weiterhin eher schleppend. Das geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor, die der „Passauer Neuen Presse“ vorliegen. Danach hatten bis zum 25. November lediglich 4392 Flüchtlinge mit einem entsprechenden Job begonnen.

Das am 1. August gestartete Programm von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sieht insgesamt 100.000 Ein-Euro-Jobs für Flüchtlinge vor.

Seit August seien 12.192 Plätze beantragt und 6459 Plätze inzwischen bewilligt worden, heißt es in dem Bericht. Das Programm, eingeführt mit dem neuen Integrationsgesetz, ist gedacht für Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive, die noch auf ihren Bescheid vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) warten.

Aus Sicht der Bundesagentur für Arbeit ist es normal, dass es bei solchen Programmen eine gewisse Anlaufzeit gibt. „Seit Oktober steigen die Zahlen deutlich. Das ist sehr erfreulich“, sagte ein Sprecher der Nürnberger Behörde der Zeitung. Bei 42 Prozent der bereits an Flüchtlinge vergebenen Ein-Euro-Jobs geht es dem Bericht zufolge um Arbeiten bei staatlichen, kommunalen oder gemeinnützigen Trägern, die sonst nicht in diesem Umfang oder zu diesem Zeitpunkt durchgeführt werden könnten.

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