Bayerns Innenminister: "Eines der großen Eisenbahnunglücke"

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat sich von dem schweren Zugunglück im oberbayerischen Bad Aibling schockiert gezeigt.

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU).  Foto: 

Mindestens acht Menschen seien bei dem Zusammenstoß zweier Züge ums Leben gekommen, 55 Insassen schwer verletzt worden. «Wir wissen nicht, ob nicht noch mehr Tote in den verkeilten Zügen gefunden werden. Das ist wirklich schrecklich», sagte Herrmann am Dienstag in Nürnberg. "Das ist schon eines der großen Eisenbahnunglücke in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland und speziell bei uns in Bayern."

Im Moment stehe die Bergung der Verletzten im Vordergrund. Die Frage nach den Ursachen des Unglücks komme erst danach. "Was hier schief gelaufen ist in der Abstimmung zwischen den einzelnen Startbahnhöfen, von denen die einzelnen Züge gekommen sind - das muss jetzt näher ermittelt werden."

Auf der eingleisigen Bahnlinie, die vor allem im regionalen Personenverkehr genutzt werde, habe es bisher keine Störungen gegeben, sagte Herrmann. In den vergangenen Jahrzehnten habe es zudem "massive Verbesserungen in der Zugsicherungstechnik" gegeben, so dass "was geltende Technik und geltende Vorschriften sind, ein solches Unglück, wo sich zwei gegenläufige Züge auf dem gleichen Gleis befinden, eigentlich nicht mehr vorkommen kann".

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