Tübingen: Ein Schild am verschandelten Gefallenendenkmal

Bild: Miriam Plappert
Nicht gesetzt„Es dankt im Namen deines gefallenen Urgroßvaters samt seinen jüdischen Frontkameraden dir erbärmlicher, schmieriger, dummer, anonymer Drecksau“, heißt es darauf. „P.S.: Die Rechte freut sich über deine Wahlhilfe.“ Der Urheber des Schildes hinterließ zwar seinen Namen (von der Redaktion unkenntlich gemacht), war aber für weitere Erklärungen nicht erreichbar.
Ein Zusammenhang zwischen dem Farbanschlag auf das Denkmal vergangenen Samstag und jenem auf das Büro von „Haus und Grund‘“ in der Nacht auf Mittwoch liege nahe, sagt Polizeisprecher Christian Wörner. In den Bekennerschreiben beider Taten wird Bezug auf die geplante Räumung des in Berlin besetzten Haus „Liebig 34“ genommen. Die Abteilung Staatsschutz ermittle aber in alle Richtungen.