Freudenstadt · Weiterkommen
: Gegen den Fachkräftemangel

Die Freudenstädter Eduard-Spranger-Schule hat eine Lernortkooperation im Bereich Bankausbildung.
Von
NC
Freudenstadt

Tauschten sich über Verzahnung von Schule und Ausbildung aus.

ESS

Vertreter der Eduard-Spranger-Schule und der ortsansässigen Kreditinstitute kamen erstmals seit drei Jahren wieder zu einem persönlichen Gedankenaustausch rund um die berufliche Bildung mit dem Schwerpunkt Bankkaufmann/Bankkauffrau zusammen.

Bernd Philippsen, Mitglied des Vorstands der Kreissparkasse Freudenstadt, begrüßte Vertreter von der VR-Bank Dornstetten-Horb, der Volksbank im Kreis Freudenstadt sowie der Volksbank Nordschwarzwald.

Die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen der kaufmännischen Berufsschule und den Ausbildungsbetrieben zielt auf eine nachhaltige Verbesserung der Qualität der Ausbildung sowie der Verzahnung zwischen Theorie und Praxis. Schulleiter Armin Wüstner betonte die Wichtigkeit dieses Treffens, um so gemeinsam die Zukunft für die berufliche Bildung in der Region zu gestalten.

Ein zentrales Thema der Gesprächsrunde war der Fachkräftemangel, der sich auch gravierend im Bankensektor zeigt. Ein wesentliches Anliegen sei, den Standort Freudenstadt zu stärken, so der einhellige Tenor. Denn nur, wenn künftig weiterhin Bankauszubildende an der Eduard-Spranger-Schule den schulischen Teil der Ausbildung absolvieren können, gelinge es den Betrieben, genügend neue Auszubildende für diesen Ausbildungsberuf in der Region zu begeistern.

Die Bankausbildung hat in den vergangenen Jahren an Modernität gewonnen, heißt es in der Pressemitteilung. Inhaltlich wurde der Bildungsplan vor allem in den Bereichen Altersvorsorge, Versicherungen und Anlageprodukte angepasst und erweitert. Neben den fachlichen Inhalten werden verstärkt die Themen Kommunikation und Beratung in den Blick genommen. Abteilungsleiter Jochen Mareth und die Lehrkräfte der Eduard-Spranger-Schule berichteten über die Erfahrungen der Absolventen, die bereits an der veränderten Abschlussprüfung teilgenommen haben.

Eine weitere Neuerung gibt es seit diesem Schuljahr im Bereich der Zusatzqualifikation Finanzassistent. Die Fächer „Allfinanzangebote“ und „Steuerrecht“ wurden durch den Bereich „Privates Vermögensmanagement“ abgelöst. Dort werden Auszubildende mit anspruchsvollen Beratungssituationen konfrontiert, die realitätsnahe, situationsbezogene und authentische Aufgabenstellungen beinhalten.