AfD rückt in nächster Umfrage auf Platz drei vor

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Die Spitzenkandidaten der Partei Alternative für Deutschland (AfD) für die Bundestagswahl, Alexander Gauland (r) und Alice Weidel. Foto: Bernd von Jutrczenka  Foto: 

Die AfD ist knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl in Umfragen im Aufwärtstrend. Nach Infratest dimap sieht auch das Institut Insa die rechte Partei auf Platz drei hinter Union und SPD.

Wie Insa im Auftrag der „Bild“-Zeitung (Dienstag) ermittelte, läge die Alternative für Deutschland bei 10,5 Prozent, wenn am kommenden Sonntag Wahl wäre. Das ist ein Plus von 0,5 Prozentpunkten. Damit schiebt sich die AfD im Kampf um Platz 3 hinter Union und SPD an der Linken vorbei, die bei 10 Prozent verharrt. Die FDP kann ebenfalls einen halben Punkt zulegen und liegt bei 8,5 Prozent. Die Grünen bleiben bei 6,5 Prozent. CDU/CSU verlieren demnach einen halben Punkt und kommen auf 36,5 Prozent. Die SPD geht ebenfalls um einen halben Punkt runter auf 23,5 Prozent. Damit käme die große Koalition nur noch auf 60 Prozent. Bei der Wahl 2013 hatte sie noch 67,2 Prozent erreicht.

Infratest dimap hatte jüngst ermittelt, dass sich die AfD im Laufe des Augusts von 8 auf 11 Prozent verbessern konnte. Andere Umfrageinstitute sehen die rechte Partei zwischen 7 und 9 Prozent.

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Kommentare

12.09.2017 20:03 Uhr

Die allseits bekannte, gebetsmühlenhaft vorgetragene Leier

Und wieder singen die Politiker der bereits seit Jahren im Bundestag vertretenen Parteien das schon bekannte hohe Lied über bzw. gegen die AfD. Eine Schande mit Parteistatut sei sie. Man treffe dort ausschließlich beunruhigte und aufgehetzte Menschen mit diffusen Zukunftsängsten und wie peinlich das ist, dass die nun in den Bundestag gespült werden. Dazu ist Folgendes zu sagen:

Die AfD wird genauso wie andere Parteien in den Bundestag gewählt oder auch wieder hinauskatapultiert. Ihre Politiker haben somit den gleichen Anspruch, ihr Klientel zu vertreten. Dazu kommt, dass die etablierten Parteien in den letzten Jahren mit diversen Glanzleistungen - nicht nur in der Flüchtlings- und Asylpolitik - auch Stuttgart 21, Hartz IV, prekäre Beschäftigung, Finanzkrise, Hedgefonds, Dieselskandal, etc. aufwarteten und dabei genau das ausgelöst haben, was sie jetzt ernten.

Die Bürger haben es satt, sich von selbstgefälligen, selbstgerechten Gestalten in Nadelstreifen für dumm verkaufen und bevormunden zu lassen. Von einer Kanzlerette, der im TV nur "ihr genehme Fragen" gestellt werden dürfen, die sie nur ausweichend und wenn überhaupt nicht zufriedenstellend beantwortet, die von der Mainstream-Presse als "überlegend handelnd" dargestellt wird, die aber kein klares Wort zu den Sorgen der Bürger findet und offensichtlich noch nicht begriffen hat, "was das Stündlein geschlagen hat".

Viele Bürger haben schlichtweg Angst davor, die Folgen einer Politik tragen zu müssen, die über ihre Köpfe hinweg gemacht wird und die sie ablehnen.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bundestagswahl-afd-koennte-am-ende-staerker-sein-als-erwartet-a2214316.html

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