Ämter und Positionen: EU-Posten zu vergeben

EU-Kommissionspräsident Der Konservative José Manuel Barroso hatte den Posten seit 2004 inne. Sein Nachfolger soll laut EU-Vertrag von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten unter Berücksichtigung des Ergebnisses der Europawahl vorgeschlagen und vom EU-Parlament gewählt werden.

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EU-Ratspräsident Bisher leitet der Belgier Herman Van Rompuy die EU-Gipfel. Sein Nachfolger wird vermutlich aus einer anderen politischen Ecke kommen als der neue Kommissionschef. Wollen die Staats- und Regierungschefs wieder einen Ratspräsidenten, der nicht besonders viel Ärger macht, könnte das gegen Juncker sprechen.

EU-Außenbeauftragter Die Britin Catherine Ashton ist während ihrer Amtszeit als "Außenministerin" der EU oft als zögerlich kritisiert worden, Lob erhielt sie für ihre Rolle in den schwierigen Atomverhandlungen mit dem Iran. Als möglicher Nachfolger wurde der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski gehandelt.

Präsident des Europaparlaments In den vergangenen Jahren haben Sozialisten und Konservative jeweils für zweieinhalb Jahre den Parlamentspräsidenten gestellt. Angesichts der befürchteten Zunahme von europakritischen Abgeordneten könnte der neue Präsident einem Parlament vorstehen, das deutlich zersplitterter als bisher ist.

Präsident der Eurogruppe Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem hat die Leitung des wichtigsten Gremiums der Eurozone erst im Januar 2013 von Juncker übernommen. Doch im Kreis der Euro-Finanzminister soll es Kritik an seiner Amtsführung geben. Daher könnte es sein, dass er nach der Europawahl abgelöst wird.

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